Coronavirus in Deutschland: RKI bestätigt 128 Tote in 24 Stunden - jüngstes Opfer war 28 Jahre alt

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Schützenmarsch bei Saisontor 100

- VON WOLFGANG STAUNER Bad Tölz - Den "Tölzer Schützenmarsch" und "Die lustigen Holzhacker-Buam" haben Karl Moik und seine volkstümlichen Musikanten am Samstag nicht zum Besten gegeben. Doch auch ohne diese Isarwinkler Top-Schlager waren die meisten der rund 3000 Zuschauer mit der Darbietung zufrieden. Heute - im Heim-Nachholspiel der Löwen gegen den 1. EV Weiden (Beginn 19.30 Uhr) - werden wieder rauhere Töne durchs Stadionrund schallen.<BR>

<P>Unübersehbar ist, dass die Tölzer Cracks ihre besten Spiele gegen die Top-Teams der Liga zeigen: Unter anderem bekam das Spitzenreiter Straubing in dieser Saison bereits mehrmals zu spüren, aber auch Playoff-Kandidat Lausitzer Füchse kam in der Eis-Arena zuletzt böse unter die Räder: beim bisher höchsten Tölzer Heimspiel, einem 7:1. Kurioserweise steht auch für den heutigen Gegner, den 1. EV Weiden, ein derartiges Ergebnis auf Tölzer Eis zu Buche. Anfang Oktober fügten die Blue Devils den Isarwinkler Cracks mit 7:1 die höchste der bisher zwölf Niederlagen zu. Ein schlechtes Omen für das heutige Nachholspiel?<P>Eigentlich nicht. Denn das Team aus der Oberpfalz ist auf fremdem Eis an Harmlosigkeit kaum zu überbieten: Zieht man jene sieben in Tölz erzielten Treffer ab, so bleiben gerade einmal 24 übrig. Verteilt auf 16 Begegnungen ergibt das im Schnitt 1,5 Tore pro Auftritt in der Fremde. Dass mit einer derartigen Quote nichts zu erben ist, zeigt die Auswärtstabelle: Mit sechs Punkten steht die Truppe von Alexej Sulak auf dem vorletzten Platz - knapp vor den auswärts noch gänzlich sieglosen Kaufbeurern.<P>Die EV-Vorstandschaft hält an ihrem erfolglosen Übungsleiter zwar eisern fest, doch bei den Fans ist Sulak inzwischen heftig in die Kritik geraten. Umso mehr als die Devils, verstärkt durch die drei Nürnberger Förderlizenzler Bombis, Firsanov und Menauer, am Sonntag gegen Playdown-Kandidat Crimmitschau mit 1:3 verloren.<P>Auch die Hausherren stellen sich dem Duell mit einer Pleite im Gepäck (siehe Bericht rechts). Dass die Löwen am Sonntag im Allgäu nicht zubissen, ärgerte Trainer Peter Obresa auch noch gestern. "Wir haben super gespielt und alles richtig gemacht. Wir haben fast keine Chancen zugelassen, die unseren aber eben nicht genützt. Das muss besser werden."<P>Immerhin wird heute vor heimischer Kulisse Tor Nummer 100 fällig. Es dürfen jedoch auch gerne ein paar mehr sein. Dann klingt der "Tölzer Schützenmarsch" nicht nur aus allen Kehlen, er bekommt auch wieder die Bedeutung, die ihm die Fans nach einem Löwen-Sieg zugedacht haben.<P>

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