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Gegen Garmisch hatte Chris St. Jacques (re.) einen guten Einstand bei den Löwen. Nun meldet er sich womöglich nach Verletzung zurück.

Live aus dem Stadion

Das Spiel der Tölzer Löwen in Frankfurt im Liveticker

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Bestes Powerplay der Liga, die meisten Torschüsse, starke Werte bei fast allen Statistiken: Rick Boehm lässt sich von der Papierform der Frankfurter Löwen, bei denen seine Löwen am letzten Spieltag der Hauptrund (Sonntag, 18.30 Uhr) antreten müssen, wenig beeindrucken. „Frankfurt ist zu schlagen“, ist sich der Tölzer Trainer sicher. „Und genau das haben wir vor.“

Frankfurt– In die Karten spielen könnte den Tölzern dabei, dass Frankfurt das Ergebnis relativ egal sein kann: Der amtierende DEL 2-Meister wird die Hauptrunde auf Rang drei abschließen. Die Tölzer müssen allerdings Platz 13 auch nicht weiter verteidigen, weil Schlusslicht Bayreuth am Freitag verloren hat und Tabellenletzter bleibt.

Deshalb wäre es eine gute Gelegenheit, Stürmer Chris St. Jacques mal wieder aufs Eis zu schicken, der grünes Licht vom Arzt bekommen hat. Eine Entzündung am Schienbein hatte ihn für sechs Wochen außer Gefecht gesetzt, nachdem er Mitte Januar gegen Ravensburg einen Schuss auf das Bein bekommen hat. Dass ihm Nachholbedarf bei der Spielpraxis anzumerken wäre, glaubt Boehm nicht. „Der ist sofort wieder voll dabei – wie bei seinem ersten Spiel für uns gegen Garmisch“, meint der Löwen-Trainer. Damals hatte der Kanadier mit zwei Treffern gegen Riessersee gleich einen guten Einstand.

Klar ist aber auch, dass die Löwen, in welcher Aufstellung auch immer, sich von der Strafbank fernhalten müssen. Frankfurt trifft in fast jedem vierten Powerplay. Das Frankfurter Unterzahlspiel dagegen ist weniger beeindruckend: 79,8 Prozent ist nur Mittelfeld der Liga. „Frankfurt ist extrem offensiv orientiert, und dadurch eben auch anfällig, das heißt für uns, ebenfalls nach vorne aktiv sein, auf keinen Fall nur hinten reinstellen“, mahnt Trainer Boehm an.

Frech sein, aggressiv spielen, da sollen sich die Tölzer auch nicht vom Hexenkessel der normalerweise gut gefüllten Eissporthalle Frankfurt beeindrucken lassen: Durchschnittlich knapp 5000 Zuschauer finden sich dort ein. „Aber gute Stimmung ist eine zusätzliche Motivation für uns“, meint Boehm. Zu ausgelassen sollte die Stimmung auf den Rängen aber auch nicht werden. Schließlich will ja vor allem die Gästemannschaft jubeln.

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