Schlager-Star Werner Böhm alias Gottlieb Wendehals gestorben: Vermutung zu Todesursache

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Steelers eine Nummer zu groß

- VON HANS STAAR Bad Tölz - Die Saison ist erst zwei Spieltage alt, da haben die Tölzer Löwen schon das gesamte Spektrum der 2. Bundesliga ausgelotet: Am Freitag ein 1:3 gegen Kellerkind Kaufbeuren, gestern ein höchst achtbares 2:4 gegen Topfavorit Bietigheim, der eine Nummer zu groß war für die blutjungen Tölzer.<BR>

<P>Die Steelers wirbelten von Anfang an drauflos, dass den Löwen-Fans vermutlich himmelangst wurde. Einer indessen betrachtete das einseitige Geschehen relativ gelassen: Axel Kammerer, der Löwen-Trainer. Er hatte seiner Truppe strikte Defensive verordnet, mit Stürmer Christian Urban sogar einen seiner erfahreneren Spieler in die Abwehr abkommandiert und sah sich nach dem torlosen ersten Drittel in seiner Marschroute bestätigt: "Die Bietigheimer sollen uns ruhig unterschätzen - und uns ins offene Messer laufen. Nur müssen wir unsere Chancen dann nutzen." Und das taten die Buam dann auch. Nachdem Andi Kruck bei einem Alleingang noch am Torwart gescheitert war, nutzte Interims-Kapitän Jeff Hoad eine Strafzeit von Philip Schlager, dem Reichersbeurer im Steelers-Trikot zur glücklichen und höchst überraschenden Tölzer Führung. Viele Erfolgserlebnisse gab`s an diesem Abend für die Tölzer jedoch nicht mehr.<P>Als sollte das unbestritten große Können der Steelers nicht genügen, hatte der haushohe Favorit beim Ausgleichstreffer auch noch das Glück auf seiner Seite: Bei einer der vielen Rettungstaten des großartigen Mark Cavallin spritzte der Puck in die Luft, traf den Löwen-Schlussmann von oben und kullerte in die Maschen. Diesen Dämpfer verdauten die Tölzer bei allem Kampfgeist nicht. Spätestens nach dem 1:3 fanden sich die Zuschauer damit ab, dass es mit einer Sensation wohl nichts werden würde. Tölz ließ zwar nichts unversucht, nahm in der Schlussminute den Torwart vom Eis. Doch dem 2:3 folgte postwendend das 2:4.<P>Tölzer Löwen - Bietigheim Steelers (0:0, 1:2, 1:2). - Tore: 1:0 (23:49) Hoad (Harmer, Fischhaber 5-4), 1:1 (29:56) Jacques, 1:2 (34:00) Jacques (Schneider, Wieland 5-4), 1:3 (40:45) Straube (Jacques, Schneider), 2:3 (59:40) Kachur (Kruck, Hoad 6-5), 2:4 (59:52) Schneider (Straube, ENG). - Zuschauer: 1658. - Schiedsrichter: Ninkov (Reutlingen). - Strafminuten: Bad Tölz 14 + 10 (Stevens), Bietigheim 10.<P>

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