Talent nicht nur fürs Eishockey

Bad Tölz - Die Kaderplanung der Tölzer Löwen macht Fortschritte. Gestern unterschrieben Torhüter Marco Wölfl (18), Verteidiger Florian Kolacny (24) und Stürmer Dominik Walleitner (21) ihre Verträge.

Wölfl stammt aus dem Nachwuchs des EC Bad Tölz. Auch in der kommenden Saison wird er vor allem das Tor der DNL-Mannschaft hüten, soll aber regelmäßig mit den Löwen trainieren. „Wölfl ist unser Torhüter für die Zukunft“, sagt Trainer Florian Funk. In der Hierarchie ist er die Nummer drei hinter Viona Harrer und der Nürnberger Leihgabe Jimmy Hertel.

Zu den etablierten Kräften zählt hingegen Verteidiger Florian Kolacny. Funk kennt dessen Vorzüge: „Er ist ein ganz wichtiger Baustein unserer Mannschaft. Neben ihn kann man immer einen jungen Spieler hinstellen - er redet mit ihnen und fördert sie.“

Der Dritte im Bunde ist Stürmer Dominik Walleitner, dessen Statistiken sich unspektakulär lesen: In 103 Spielen für die Löwen gelangen ihm vier Tore. Was für Walleitner spricht? „Er erledigt seine Aufgaben hundertprozentig“, sagt Funk.

Er selbst ließ sich in der vergangenen Woche einiges einfallen, um seine Spieler in der Abschlusswoche des Sommertrainings bei Laune zu halten. Als Einstimmung auf die Olympischen Spiele verordnete er seinen Spielern Leichtathletik. Dabei bewiesen einige Spieler richtig Talent: Den Weitsprung-Wettbewerb gewann mit knapp sechs Metern Dominic Fuchs, beim Kugelstoßen war Toni Prommersberger mit 14,82 Meter nicht zu schlagen. „Der Toni kann das richtig gut“, lobt Funk. In der Tat ist die Weite bemerkenswert: Bayerischer Meister wird man im Normalfall mit einer Weite von knapp unter 18 Metern. Funk war trotzdem nicht ganz zufrieden. Mit breitem Grinsen sagt er: „Eigentlich wollten wir uns ja für Olympia in London qualifizieren - das hat leider nicht funktioniert. Aber vielleicht klappt’s ja im Hochsprung.“ Das ist die nächste Disziplin, die auf dem Trainingsplan der Löwen steht. „Beim letzten Sommertraining muss man ein bisserl was Anderes machen.“

Am Freitag feiern Team und Trainer bei einem Spanferkelessen beim Batzenhäusl in Kreuth den Abschluss des Sommertrainings. Am kommenden Montag um 18.30 Uhr dürfen die Löwen dann erstmals wieder in der Hacker-Pschorr-Arena aufs Eis.

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