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Wieder mal kaum zu bezwingen: Der finnische Löwen-Keeper Mikko Rämö (li.). Und der Amerikaner Casey Borer (re.) sammelte mit der 1:0-Führung in Dresden den neunten Punkt im zehnten Spiel. 

Eishockey: DEL 2

Führung zurückgeholt, Spiel gewonnen

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Kämpferische Top-Leistung: Die Tölzer Löwen kassieren zwar kurz vor Schluss wieder einmal den Ausgleich, siegen aber diesmal mit 2:1 in Dresden. 

Dresden/Bad Tölz– 19 Spiele der Tölzer Löwen endeten heuer mit einem Tor Unterschied. 14 davon gingen verloren. In der 20. engen Kiste dieser Saison, am Dienstagabend bei den Dresdner Eislöwen, hatten die Löwen mal wieder das Glück auf ihrer Seite. Aber nicht nur Glück: Weil sie die Pleite in Bayreuth wiedergutmachen wollten und die finnische Wand im Kasten, Mikko Rämö, kaum zu bezwingen war, setzten sie sich mit 2:1 durch. „Das positivste war, dass und wie wir uns die Führung zurückgeholt haben“, freut sich Trainer Rick Boehm.

In einer extrem spannenden Schlussphase drohte eine Führung mal wieder zu kippen: Zwei laut Boehm „merkwürdige Strafzeiten“ für Josef Frank und Florian Strobl, fast zwei Minuten Unterzahl. Und der Tabellenachte glich durch einen unhaltbaren Schuss von Harrison Reed tatsächlich aus. Doch die Löwen wollten auf keinen Fall noch mal ein Spiel kurz vor Schluss hergeben – wie am Freitag gegen Bietigheim. Und es war der zweite starke Finne, der die Führung zurückholte: Joonas Vihko drosch die Scheibe bei einem Konter genau ins rechte Kreuzeck. Boehm: „Ein super Schuss. Ein wichtiger Sieg.“

Obwohl Dresden noch einmal alles nach vorne warf und Torhüter Sebastian Stefaniszin 31 Sekunden vor Schluss herausnahm – Tölz ließ nichts mehr anbrennen und packte nach drei Niederlagen wieder einen Dreier ein. Dabei hatten die Gäste schon zuvor Glück, dass der Dresdner Ausgleich nicht anerkannt wurde. Aber der hohe Stock war zu offensichtlich, wurde per Videobeweis bestätigt.

Damit ist das Schlusslicht Bayreuth wieder näher gerückt. Es war den Löwen anzumerken, dass sie die Pleite beim Tabellennachbarn nicht unbeantwortet lassen wollten. Allerdings machte Dresden noch mehr Druck. „Wir waren im ersten Drittel unterlegen“, räumt Boehm ein. Doch Rämö tauchte die Scheiben aus jeder Lage heraus. „Er war eindeutig der wichtigste Mann, hat uns im Spiel gehalten“, sagt Boehm. Und die Statistik sagt: Schussverhältnis im ersten Drittel 13:2 für Dresden. Spielstand: 0:0.

Die Löwen kamen etwas besser ins Spiel, die Führung war nicht unverdient. Auch nicht, dass sie im Zusammenspiel zweier starker Importspieler fiel: Vihko legte quer auf Casey Borer, der prügelte den Puck per Schlagschuss ins linke Eck. Dresden jetzt wieder mit mächtig Druck, aber die Löwen warfen sich in jeden Schuss, Rämö mit weiteren Top-Paraden, die Tölzer wollten den Vorsprung auf keinen Fall verlieren. Erst die doppelte Unterzahl vermasselte Rämö den verdienten Shut-out. Aber den Löwen gelang etwas, was bisher noch nicht oft geklappt hatte: Sie holten sich die Führung kurz vor Schluss zurück. Ein Sieg, den die Löwen an ihrem freien Tag heute so richtig genießen können.

Dresdner Eislöwen - Tölzer Löwen 1:2 (0:0, 0:1, 1:1)

Tore: 0:1 (28.16) Borer (Vihko/Sedlmayr, 5-4), 1:1 (54.00) Reed (Höller/Huard, 5-3), 1:2 (56.44) Vihko (Schwarz/Frank), –Strafminuten: Dresden 8, Tölz 16, – Schiedsrichter: Kevin Salewski/Volker Westhaus, –Zuschauer: 1970.

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