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Beim Schönheider Keeper war meist ens Schluss: Maxi Hörmann (re.) und die Tölzer Löwen schafften es kaum, den gut aufgelegten ehemaligen Löwen-Torhüter Konstantin Kessler (li.) zu überwinden. Foto: Ewald Scheitterer
Die Tölzer Löwen retten sich gegen Schlusslicht Schönheide gerade noch in die Verlängerung, verlieren aber mit 2:3.
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Die Tölzer Löwen retten sich gegen Schlusslicht Schönheide gerade noch in die Verlängerung, verlieren aber mit 2:3.
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Die Tölzer Löwen retten sich gegen Schlusslicht Schönheide gerade noch in die Verlängerung, verlieren aber mit 2:3.

Eishockey: Oberliga Süd

Höchststrafe gerade noch abgewendet

Die Tölzer Löwen retten sich gegen Schlusslicht Schönheide gerade noch in die Verlängerung, verlieren  aber mit 2:3, weil sie vor allem im ersten Drittel Intensität und Einsatzbereitschaft vermissen lassen. 

Bad Tölz– Gerade noch an der kompletten Blamage vorbeigeschrammt sind die Tölzer Löwen gestern Abend gegen Schlusslicht EHV Schönheide. Fast das gesamte Spiel in Rückstand retteten sie sich kurz vor Schluss in die Verlängerung, wo sie sich dem mit nur 13 Feldspielern angetretenen, abgeschlagenen Tabellenletzten doch noch 2:3 geschlagen geben mussten. Einsatz und Spielintensität ließen vor allem im ersten Drittel zu wünschen übrig.

Das schwache Nachholspiel – die für Mitte Dezember angesetzte Partie fiel aus, weil Schönheide Insolvenz angemeldet hatte, sahen 551 Zuschauer im Tölzer Eisstadion: Negativrekord. Ähnlich mau die Leistung auf dem Eis. Im ersten Drittel wachten die Löwen erst nach dem frühen Rückstand allmählich auf, als Alexander Seifert einen bösen Tölzer Scheibenverlust beim ersten Schönheider Angriff mit dem 1:0 bestrafte. Die besten Chancen für die Löwen ergaben sich zunächst ausgerechnet in Unterzahl.

Ab dem zweiten Abschnitt dominierte Tölz die Begegnung, fuhr Angriff um Angriff auf das Schönheider Tor, doch ohne Erfolg. „Es war ein Spiel auf ein Tor“, sagt Löwen-Trainer Axel Kammerer. Aber der Tabellenletzte verteidigte tapfer und hatte mit Konstantin Kessler einen starken Rückhalt im Tor. Den ehemaligen Löwen-Keeper holte Schönheide per Förderlizenz von Zweitligist Weißwasser. Und er entschärfte alle Bemühungen auf den Ausgleich. „Wir haben keine gute Offensivleistung gezeigt“, moniert Kammerer.

Zwar fehlten den Löwen mit Jordan Baker oder Stefan Reiter nicht gerade unwichtige Spieler. Doch Qualität und Quantität hätten durchaus zum Sieg reichen können, zumal die Gäste zwar beherzt, aber keineswegs beeindruckend auftraten. Nach dem Gegentreffer blieb Anian Geratsdorfer ohne größere Beschäftigung. Doch seine Vorderleute leisteten sich unverständliche Fehler und Scheibenverluste – nicht nur die Nachwuchsspieler.

Ab dem zweiten Drittel stimmte wenigstens der Einsatz der Löwen. Doch ins Tor ging der Puck erst mal nicht. Iiro Vehman schoss aus kurzer Distanz drüber, Josef Frank vorbei, Julian Kornellis Schlagschuss fing Kessler, Michael Endraß zielte völlig frei vor dem Tor neben den Kasten. Kammerer: „Uns hat die letzte Bereitschaft, ein Tor zu schießen, gefehlt.“ Stattdessen traf Schönheide. Dennis Gulda erhöhte bei einem Konter auf 2:0, Florian Strobl konnte die Scheibe auf der Linie nicht mehr stoppen.

Doch jetzt war der Löwe geweckt. Spätestens nach Guldas Bandencheck gegen Hannes Sedlmayr, bei dem der Tölzer Topscorer auf dem Eis liegen blieb. Er konnte aber nach Strobls Anschlusstreffer in doppelter Überzahl weiterspielen – und bereitete den Ausgleich vor. Die Löwen blieben bis zum Schluss fast durchgehend im Powerplay, machten jetzt mächtig Druck. Als Geratsdorfer seinen Kasten zugunsten eines sechsten Feldspielers räumte, schaffte Tölz tatsächlich den Ausgleich. Wieder war es Strobl.

Doch in der Verlängerung fiel das Tor trotz Tölzer Chancen für Schönheide. Bruce Becker sorgte dafür, dass die Löwen mit hängenden Köpfen vom Eis schlichen.

Tölzer Löwen – Schönheide n.V. 2:3 (0:1, 0:0, 2:1, 0:1)

Tore: 0:1 (2.05) Seifert (Kubail/Jenka), 0:2 (49.21) D. Gulda (P. Gulda/Jenka), 1:2 (50.11) Strobl (Kathan/Frank, 5-3), 2:2 (59.16) Strobl (Sedlmayr/Endraß, 6:5), 2:3 (62.50) Becker (P. Gulda/B. Schenkel), –Strafminuten:Tölz 4, Schönheide 19 + 20 (D. Gulda, Bandencheck), –Schiedsrichter: Daniel Kannengießer (Starbulls Rosenheim), –Zuschauer: 551.

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