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Zurück in die Erfolgsspur: Legt Hannes Sedlmayr (re.) seinen Ladehemmungen endgültig ab? Gegen Crimmitschau werden Tore des Löwen-Stürmers gebraucht. 

Eishockey: DEL 2

Special-Teams erneut Zünglein an der Waage

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Die Tölzer Löwen könnten mit einem Sieg in Crimmitschau am Dienstagabend weiter Boden im Kampf um Platz zehn gutmachen. 

Bad Tölz– Die erste Hürde ist genommen. Die Tölzer Löwen haben den Rückstand auf Rang zehn auf fünf Punkte verkürzt. Das Kellerduell mit Schlusslicht Deggendorf entschieden sie für sich, während die Eispiraten Crimmitschau den Kampf um Platz zehn mit Bayreuth verloren. So wird das Spiel in Crimmitschau (heute Abend, 20 Uhr) zu einem Duell um den begehrten Pre-Playoff-Platz für die Tölzer Löwen. „Die Ergebnisse verschaffen uns leichte Vorteile für dieses Spiel“, sagt Florian Funk, der seine Schuldigkeit getan hat und heute Abend vom neuen Trainer Scott Beattie (siehe oben) abgelöst wird. „Wenn wir Crimmitschau und am Freitag Bayreuth schlagen, schaut es wieder deutlich besser für uns aus.“

Die Mannschaft hat aber noch Funk eingestellt, der Co-Trainer der Löwen bleibt. „Ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg.“ Er hat das Spiel mehr ins gegnerische Drittel verlagert, mehr Scheibenbesitz bedeutet weniger Chancen gegen sich, mehr eigene Torschüsse. Das hat zuletzt gegen Ravensburg und eben Deggendorf schon recht gut funktioniert. Auch die Sturmreihen haben eine Belebung erfahren. Philipp Schlager, Hannes Sedlmayr und Lubor Dibelka in der zweiten Reihe sammelten gegen Deggendorf nach einer Durststrecke wieder Punkte.

Das war aber auch den guten Special-Teams der Löwen zu verdanken. Das Spiel in Über- und Unterzahl könnte auch bei den Eispiraten eine entscheidende Rolle spielen. Die Sachsen haben ihrerseits wenig beeindruckende Werte im Powerplay und Unterzahl. „Wir haben uns bei fünf gegen fünf verbessert. Wenn wir bei Gleichzahl unentschieden spielen, können wir dank der Special-Teams gewinnen“, glaubt Funk. Dazu sind hohe Laufbereitschaft und Scheibengewinne erforderlich. Crimmitschau weist ähnlich wie die Löwen wenig konstante Ergebnisse auf, hat keinen Spieler in den Top-25 der DEL 2-Scorerliste. Auf Rang 26 liegt Patrick Pohl.

Die Löwen laufen mit nicht ganz vier Reihen und der gleichen Formationen wie zuletzt auf. Ein Fragezeichen steht lediglich hinter Torwart Ben Meisner, dem der Kopf nach einem durch den Gegner verursachten Zusammenstoß mit Mitspieler Kevin Wehrs in Deggendorf dröhnt. Falls Meisner nicht spielen kann, steht Andreas Mechel parat. Topscorer Kevin Beach und Verteidiger Andreas Schwarz greifen frühestens am Freitag wieder ins Geschehen ein. 

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