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Tölzer Löwen in Frankfurt: Zu klein, um zu beißen – 2:7

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Von: Nick Scheder

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Die Tölzer Löwen (v. li.) Oliver Ott, Marcus Götz, Ian Brady und Torwart Jimmy Hertel in Frankfurt. rechts Pierre Preto
Viel zu tun bekamen die Tölzer Löwen (v. li.) Oliver Ott, Marcus Götz, Ian Brady und Torwart Jimmy Hertel in Frankfurt. Trotzdem setzt sich hier Pierre Preto (re.) zum 6:2 durch. Hattrick für den Frankfurter. © Jan Huebner

Dezimierte Tölzer Löwen können Frankfurt nicht gefährlich werden und verlieren mit 2:7.

Frankfurt – Herbe Abfuhr für die Tölzer Löwen: Mit 2:7 wurden sie am Freitagabend bei den Löwen Frankfurt abgewatscht. Das dezimierte Team von Kevin Gaudet bekam in fast allen Bereichen vom Tabellendritten der DEL 2 die Grenzen aufgezeigt, konnte in Zweikämpfen, beim Tempo, Passgenauigkeit und Angriffs-Kombinationen nicht mithalten.

Zu klein, um zu beißen

Eine Niederlage deutete sich bereits im ersten Drittel an, als die Gäste nach einer guten Viertelstunde schon mit 0:3 zurücklagen. „Die ersten sieben Minuten waren in Ordnung“, sagt Trainer Kevin Gaudet. „Wir hatten sogar ein paar Chancen.“ Doch nach acht Minuten ein „blöder Fehler“ an der blauen Linie, die Tölzer bekamen die Scheibe nicht raus, und Tomas Sykora eröffnete den Torreigen der Hausherren. 21:9 Torschüsse pro Frankfurt zeichnen ein realistisches Bild der hessischen Überlegenheit. Der glücklose Jimmy Hertel im Tölzer Tor wehrte immerhin 18 Versuche ab, doch nach der ersten Pause ging es ähnlich weiter.

Selbst die vierte Frankfurter Reihe ist stark

Maximilian Faber und Pierre Preto mit seinem zweiten Treffer stellten auf 5:0. „Es ist schwierig mit so einer kleinen Mannschaft gegen Frankfurt zu bestehen“, sagt Gaudet. Die Hessen traten mit vier Reihen an, im vierten Sturm liefen Spieler wie Brett Breitkreuz auf – „also auch keine ganz schlechte Reihe“, sagt Gaudet lakonisch.

Die Tölzer kamen zwar noch zum Anschlusstreffer durch Thomas Brandl im Slot nach einem durchaus gelungenen Angriff. Zeigten selbst noch ein paar gefällige Kombinationen – an deren Abschluss etwa Ian Bradys Schuss in den Beinen des am Boden liegenden Bastian Kucis hängen blieb. Aber die Entscheidung war längst gefallen, 46:22 Torschüsse wurden in der Statistik notiert. Als Markus Eberhardt mit einem Schlenzer von der blauen Linie auf 2:5 verkürzte, zog Frankfurt wieder etwas an. Preto mit Treffer Nummer drei und Sykora per Abstauber mit seinem zweiten Tor stellten auf 7:2.

Löwen rutschen auf Platz 10 ab

„Frankfurt hat das gut gemacht, sie haben verdient gewonnen“, sagt Gaudet. Seine Tölzer Löwen rutschen nach der Niederlage bei gleichzeitigem Sieg der Freiburger über Selb auf Rang zehn ab. Am Sonntag müssen sie gegen Bayreuth versuchen, die unteren Tabellenplätze auf Abstand zu halten.

Löwen Frankfurt - Tölzer Löwen 7:2 (3:0, 2:1, 2:1)

Tore: 1:0 (8:05) Sykora (Faber/Sonnenburg), 2:0 (13:28) McMillan (Maginot/Sykora), 3:0 (15:29) Preto (Faber/Schwartz), 4:0 (32:47) Faber (Breitkreuz/Moser), 5:0 (36:51) Preto (Schwartz/Wruck), 5:1 (37:25) Brandl (Miller/Dibelka), 5:2 (47:06) Eberhardt (Brady/Spiro), 6:2 (50:61) Preto (Wruck/Schwarz), 7:2 (51:07) Sykora (McMillan/Wenzel), – Strafminuten: Frankfurt 8, Tölz 4, – Schiedsrichter: Ratz/Klein.

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