Tölzer sollen 225.000 Euro hinterlegen

Können sich die Löwen den Aufstieg leisten?

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Bad Tölz - Die Tölzer Löwen erhalten die Lizenz für die 2. Bundesliga - allerdings unter kaum zu erfüllenden Bedingungen. Außerdem sorgt eine Fehlmeldung im Internet für Verwirrung.

Bisher war es nur ein Gerücht, jetzt ist die Zahl bestätigt: Die Tölzer Löwen müssen laut ECT-Präsident Josef Hintermaier eine Bürgschaft in Höhe von 225.000 Euro hinterlegen, um aufsteigen zu dürfen. Weder bestätigen noch dementieren wollte er, dass die Summe bis Mittwoch beizubringen ist. Das Thema 2. Bundesliga hat sich damit höchstwahrscheinlich erledigt.

Bereits zuvor herrschte Aufregung bei den Tölzer Löwen: Das Fachblatt EishockeyNews hatte am Mittwochabend auf seiner Internet-Seite vermeldet, dass den Löwen und den Landshut Cannibals die Lizenz für die 2. Eishockey-Bundesliga verweigert worden sei. Angeblich hätten die Tölzer Fristen versäumt - und am Mittwoch die Ablehnung schriftlich erhalten. Beides stellte sich als falsch heraus.

Die Nachricht verbreitete sich in Windeseile - und sorgt für reichlich Zündstoff. Auf der Seite www.toelzer-eissport.de teilen die Verantwortlichen mit, dass sie via Internet von der vermeintlichen Ablehnung erfahren hätten. "Wir haben von der Sache eher zufällig erfahren. Dabei ist das für uns doch eine Frage von fast existenzieller Bedeutung!", wird Hintermaier auf der offiziellen Fanseite des Eissportclubs zitiert. Da die Aufstiegsfrage beim Oberliga-Meister nach wie vor nicht geklärt ist - Tölz hatte entschieden, nur im Falle einer Förderlizenz-Regelung mit der DEL aufsteigen zu wollen - sorgte die Meldung für Verwirrung, Überraschung und Empörung.

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Überrascht war man auch bei der ESBG: "Es war eine Falschmeldung, dass den Tölzer Löwen die Lizenz für die 2. Bundesliga verweigert wird", sagt Birgit Fend, stellvertretende Vorsitzende des ESBG-Aufsichtsrats. Tatsächlich bekommen die Löwen eine Lizenz -allerdings nur unter Aufwendung der 225.000 Euro.

kb/tk

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