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Bilder vom Spiel der Tölzer Löwen gegen den EV Regensburg.
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Spiel gegen Spitzenreiter Regensburg

Tölzer Löwen kämpferisch top - leider ohne Happy End

Bad Tölz - Die Tölzer Löwen zwingen mit einer kämpferischen Glanzleistung den Spitzenreiter Regensburg ins Penaltyschießen und verlieren am Ende doch. 

Was für ein Eishockey-Abend: Vor der Rekordkulisse von 2062 Zuschauern wuchsen die Tölzer Löwen gestern Abend kämpferisch über sich hinaus und zwangen den souveränen Tabellenführer Regensburg ins Penaltyschießen. Dort gab die individuelle Klasse von Nikola Gajovsky den Ausschlag: Der tschechische Topscorer versenkte seinen ersten und zweiten Versuch, während bei den Tölzern nur Klaus Kathan einmal traf. So unterlagen die Löwen am Ende mit 2:3 (0:1, 2:1, 1:0, 0:0, 0:1).

Löwen-Geschäftsführer Thomas Maban bekam das Grinsen vor Spielbeginn gar nicht mehr aus dem Gesicht: „Gfreit mi des“, sagte er mit Blick auf die Tribüne, die so gut wie schon lange nicht mehr gefüllt war. Die Löwen hatten ihr Traumziel mit 2062 Zuschauern sogar noch leicht übertroffen. Vor der Rekordkulisse zeigten die Teams Eishockey auf Play-off-Niveau. Erst einmal belauerten sich die Teams gegenseitig und führten viele Zweikämpfe in der neutralen Zone. Doch dann demonstrierten die Gäste, warum sie die Oberliga derart dominieren. Gleich reihenweise haben sie Ausnahmekönner in ihren Reihen, die den Löwen technisch ganz klar überlegen sind.

Selbst in Unterzahl waren die Oberpfälzer brandgefährlich. Dies bewiesen sie auch in der 13. Minute: Der Tölzer Marek Curilla spielte an der blauen Linie einen unsauberen Pass zu Tom Kimmel, der bekam den Puck nicht unter Kontrolle. Peter Flache nahm ihm die Scheibe ab, fuhr ungestört ein Solo und schloss eiskalt zum 1:0 ab. Wenig später scheiterte Nikola Gajovsky an der Latte, und dann musste Janka sein Team mit einem unglaublichen Reflex vor einem höheren Rückstand bewahren. Der Zwischenstand von 1:0 für Regensburg war nach dem ersten Drittel hochverdient.

Im zweiten Abschnitt änderte sich nichts am Spielverlauf. Was Regensburg spielte, war eine Augenweide. Sehenswert war der Konter von Nikola Gajovsky, den Markus Janka brillant entschärfte. Allmählich wurde klar: Selbst sehr, sehr gute Schüsse reichten an diesem Abend nicht aus, um den überragenden Löwen-Schlussmann zu bezwingen. Und auf der anderen Seite? Da schlug wiedermal Jungspund Julian Kornelli zu. Aus einem unmöglich spitzen Winkel schoss er den Ausgleich (27.). Die Löwen rackerten nun wie besessen. Typisch die Entstehung des 2:1: DNL-Spieler Josef Reiter hechtete in der neutralen Zone einem verloren geglaubten Puck hinterher, nur um ihn ein paar Zentimeter weiter zu Julian Kornelli zu schieben. Die Löwen wurschtelten sich vor das Tor, es kam zu einem Abpraller – und schon traf Thomas Schenkel zum 2:1. Im Schlussdrittel erzielte Tomas Gulda per Schlagschuss den verdienten Ausgleich. Und im Penaltyschießen schlug Nikola Gajovsky zu. (Patrick Staar)

Tölzer Löwen – EV Regensburg 2:3 (0:1, 2:0, 0:1, 0:0, 1:0) n.P.

Tore: 0:1 (12:53) Flache (Trew 4-5), 1:1 (26:34) Kornelli (Strobl), 2:1 (30:19) Schenkel (Fischhaber, Kornelli), 2:2 (53:55) Gulda (Stöber), 2:3 Gajovsky (Pen.).– Schiedsrichter: Ralph Bidoul. - Zuschauer: 2062.

Patrick Staar

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