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Der Doppelpacker bei den Löwen: Florian Strobl bejubelt seinen Shorthander zum 2:1 für die Tölzer.
Tölz feierte einen 5:2 Heimsieg im zweiten Playdown-Match gegen Freiburg
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Tölz feierte einen 5:2 Heimsieg im zweiten Playdown-Match gegen Freiburg
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Tölz feierte einen 5:2 Heimsieg im zweiten Playdown-Match gegen Freiburg
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Tölz feierte einen 5:2 Heimsieg im zweiten Playdown-Match gegen Freiburg
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Tölz feierte einen 5:2 Heimsieg im zweiten Playdown-Match gegen Freiburg

eishockey: DEL 2 Play-downs

Zwei entscheidende Unterzahltore

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Ein Mitteldrittel zum Zungeschnalzen manövriert die Tölzer Löwen einen weiteren Schritt zum Klassenerhalt. Gegner EHC Freiburg musste hingegen nach der 2:5- Niederlage vor knapp 3000 Zuschauern Frustbewältigung betreiben.

Bad Tölz – Freie Auswahl herrscht bei der Auswahl der schönen Dingen des Freitagabends: Überdurchschnittlich gut gefüllte Zuschauerränge, mit Ausnahme der Freiburger Delegation ausnahmslos gut gelaunte Menschen unter der zahlenden Klientel, die Löwen als neuerlich klar besseres Team auf dem direkten Weg zum vorzeitigen Klassenerhalt, attraktiv vollstreckte Torchancen, und die Bestätigung der hellseherischen Fähigkeiten eines Eishockey-Trainers.

Rick Boehm prognostizierte im Vorfeld ein „intensives Spiel mit hohem Unterhaltungswert“, und er behielt Recht. Die Badener hatten sich nach der Auftaktniederlage ein besseres Abschneiden im Isarwinkel vorgenommen. So richtig geklappt hat das Unterfangen gleichwohl nur im ersten Spielabschnitt. Und auch da zuvorderst nur mit energischer Mithilfe der Tölzer. Tobias Kunz’ Ausgleichstreffer resultierte aus einer doppelten Überzahl bei der sich die Sünder als ungeschickt (Andreas Schwarz), respektive ungeduldig (Beppo Frank) entpuppten. Wobei die Sanktion gegen Frank bei vorzeitiger Spielunterbrechung – zwei Freiburger und ein Tölzer lagen in Rämös Torraum – nicht hätte passieren müssen. Zuvor brachte Florian Strobl die Löwen mit einer Abnahme aus der Luft in Führung. Die Legitimation des Treffers nach Videobeweis war richtig, da der Schläger des Kapitäns nicht an Schulterhöhe heranreichte.

Fehl schlug indes der Versuch von Maxi Hörmann, durch übertriebene Härte die Gunst des Publikums zu erlangen. Nach einem fairen Check, legte der Außenstürmer nach und drosch Freiburgs Marc Wittforth den Ellbogen ans Augenlid. Hörmanns vorzeitiges Dienstende nach wüster Rauferei mit Gabriel Federolf bescherte dem EHC satte fünf Minuten Überzahl, die als solches jedoch nur bedingt zu erkennen waren. Wobei die Tölzer durchaus wiefe Ideen in Unterzahl hatten. Den ersten Beweis trat Strobl an, der am Ende von Hörmanns Strafzeit den Puck mit der Rückhand versenkte. Ein Doppelpack für den Münsinger – lange ist es her. Shorthander Nummer zwei folgte wenig später, und ging auf die Kappe von Casey Borer und Hannes Sedlmayr. Im Nu hatten sich die Tölzer den entscheidenden Vorteil verschafft. Nach Christian Kolacnys Schlagschusstor Mitte der Partie, war endgültig für Klarheit gesorgt. Freiburg kämpfte mit dem eigenen Nervenkostüm. Nach Hörmanns Attacke waren letzte freundschaftliche Züge ohnehin flöten gegangen. Als sich dann aber EHC-Goldhelm Nicolas Linsenmeier vom Tölzer Jungspund Leon Hüttl auf Kosten von zwölf Strafminuten provozieren ließ, war die Gemengelage für jedermann sichtbar.

Danach fand sich Freiburg etwas mannhafter mit der Niederlage ab. Dachte man. Nach dem Ausschluss für Joonas Vihko nach dessen Kopfcheck infolge etlicher kleiner Fouls, stand eine handfeste Auseinandersetzung von Freiburgs Anführer Philipp Rießle mit ECT-Betreuer Peter Frech kurz bevor.

Am Sonntag in Freiburg wieder aggressive Löwen

Rick Boehm wollte nicht spekulieren, ob die Atmosphäre am Sonntag beim dritten Play-down-Spiel vergiftet sein könnte. Zu viel darf sich Freiburg ohnehin nicht erlauben, wollen sie noch einen Fuß in diese Serie setzen. „Ich hoffe, dass wir aggressiv auflaufen, aber wir müsse es vernünftig und fair tun. Sonst wird es ein Chaos.“

Trotz Regelwerk gab es nach der Partie Unstimmigkeiten, ob Maxi Hörmann und/oder Joonas Vihko nach ihren großen Strafen eine Partie aussetzen müssen. „Die Videos werden eingeschickt“, erläuterte ECT-Vorstand Hubert Hörmann.

Tölzer Löwen – EHC Freiburg 5:2 (1:1, 3:0, 1:1)

Tore: 1:0 (10:53) Strobl (Kathan, Borer 5-4), 1:1 (14:26) Kunz (Linsenmaier, Brückmann 5-3 ), 2:1 (20:16) Strobl (4-5), 3:1 (22:58) Sedlmayr (Borer 4-5), 4:1 (31:23) Kolacny (Reiter, Edfelder) 5:1 (48:36) Vihko (Schlager, Hüttl), 5:2 (58:43) Linsenmaier (Zib 5-4) . – Strafminuten: Bad Tölz 16 + 5 + 10 + 20 Hörmann (übertrieb. Härte/unerlaubt. Körperangriff) + 5 + 20 Vihko (Check gg. Kopf/Nacken), Freiburg 18 + 10 Federolf (übertrieb. Härte) + 10 Linsenmaier (unsportl. Verhalten). – Schiedsrichter: Singer/Zehetleitner. – Zuschauer: 2906.

Einen Live-Ticker aus Freiburg gibt’s am Sonntag unter
toelzer-kurier.de

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