Jubeln wollen die Erding Gladiators wie zuletzt beim Heimsieg über Miesbach (v. l.): Rudi Lorenz, Daniel Möhle, Ales Jirik, Stefan Peipe und Stefan Breiteneicher. foto: kressierer

Eishockey-Bayernliga: Erster Matchball für die Gladiators

Erding - Spannender Endspurt in der Bayernliga-Vorrunde: Die Erding Gladiators bekommen es am Freitag und Sonntag mit direkten Konkurrenten um Playoff-Platz zu tun.

Der Bayernliga-Spielplan will es so, dass die Erding Gladiators in den letzten vier Spielen je zweimal auf zwei direkte Konkurrenten um Platz acht treffen: Sonthofen und Regensburg. An diesem Wochenende werden die ausgefallenen Begegnungen nachgeholt. Die Sternkopf-Schützlinge empfangen am Freitag, 29. Januar, um 20 Uhr den ERC Sonthofen und gastieren am Sonntag um 18 Uhr beim EV Regensburg. Am letzten Punktspiel-Wochenende kommt Regensburg (5.2.), ehe es zum Abschluss nach Sonthofen geht (7.2.).

Erding hat als Tabellendritter derzeit 51 Punkten, Sonthofen als Achter 45 und Regensburg als Neunter 43 Zähler. Diese drei Clubs müssen noch je viermal antreten, so dass alles möglich ist.

Ein wenig ärgert man sich im Erding Lager noch immer über die Spielabsage im November. Sonthofen steckte damals in der Krise und hatte einige verletzte Leistungsträger, wie den bärenstarken Torwart Thomas Zellhuber. Vor der Partie in Erding meldeten sich weitere Spieler krank. Weil der Bayerische Eissportverband die nachgereichten ärztlichen Atteste akzeptierte, wurde die Partie neu angesetzt. Prompt haben sich die Allgäuer zum 1. Dezember verstärkt und eine tolle Aufholjagd hingelegt. Von den letzten zehn Spielen hat der ERC acht gewonnen, eins nach Penaltyschießen und nur eins in der regulären Spielzeit verloren. Die besten Scorer sind Patrick Bernier (48 Punkte), Zdenek Cech jun. (37), Nikolai Varianov jun. (35) und Pavel Vit (35).

„Die Partie gegen Sonthofen ist ein absolutes Endspiel“, sagt TSV-Pressesprecher Michael Schneider. Trainer Rudi Sternkopf relativiert diese Aussage: „Ein Endspiel ist das letzte Spiel, in dem es um alles geht. Selbst wenn wir verlieren sollten, haben wir noch drei weitere Chancen.“ Aber Erding will heute schon den Sack zumachen. (wk)

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