Eishockey – Bayernliga

Gladiators gegen den Letzten und Ersten

  • Wolfgang Krzizok
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Auf zwei grundverschiedene Gegner dürfen sich die Erding Gladiators an diesem Wochenende gefasst machen: auf den verlustpunktfreien Ersten und den punktlosen Tabellenletzten.

von Wolfgang Krzizok

Erding – Heute Abend geht es für die Erding Gladiators am zweiten Wochenende der Verzahnungsrunde nach Passau, wo um 20 Uhr angepfiffen wird. Die Black Hawks sind als Tabellensiebter in die Verzahnungsrunde eingezogen und haben zum Auftakt zwei Niederlagen kassiert: ein 1:6 gegen Landsberg und ein 3:6 in Waldkraiburg. Das bedeutet, dass die Truppe von Coach Ivan Horak schon jetzt mit dem Rücken zur Wand steht. Eine Heimniederlage gegen Erding könnte schon fast das Aus der Playoff-Träume bedeuten.

Die Gladiators fahren nach dem guten Spiel in Memmingen und dem Derbysieg gegen Dorfen mit großem Selbstvertrauen nach Passau. Trainer Thomas Vogl hatte in dieser Woche beim Training fast den gesamten Kader auf dem Eis. Alle angeschlagenen Spieler haben von den Ärzten grünes Licht erhalten, Lars Bernhardt hat sich zurückgemeldet und Stephan Hiendlmeyer nach zweimonatiger Verletzungspause das Training wieder aufgenommen. Ein Einsatz am Wochenende kommt allerdings für ihn noch zu früh.

Verzichten muss der Gladiators-Coach auf Konstantin Mühlbauer und Alex Gantschnig, die beide in dieser Saison wohl nicht mehr zum Einsatz kommen. Vogl hat in dieser Woche seine Mannschaft vor allem noch einmal zum Thema Disziplin ins Gebet genommen. Einige Unbeherrschtheiten seiner Mannschaft hätten beinahe den Sieg gegen Dorfen gekostet.

Einer Mannschaft wie dem HC Landsberg, der am Sonntag (18 Uhr) in Erding aufkreuzt, sollte man nicht zu viele Überzahlmöglichkeiten geben. Die Riverkings spielen nämlich im Moment das stärkste Powerplay der Liga. Das bekamen die beiden Auftaktgegner schmerzlich zu spüren. Beim 6:1 in Passau trafen die Landsberger zweimal in Überzahl, beim 6:3 gegen Memmningen viermal. Dazu kam ein Tor bei Vier gegen Vier und ein Tor bei Fünf gegen Sechs, als die Memminger den Torwart vom Eis genommen hatten.

Dass es die Riverkings ernst meinen mit dem Aufstieg in die Oberliga, haben sie nicht zuletzt mit der Verpflichtung des slowakischen Verteidigers Jan Jarabek bewiesen, der der Defensive deutlich mehr Halt gegeben hat. Die Landsberger sind als einziges Team in beiden Verzahnungsgruppen mit sechs Punkten gestartet und wollen auch bei den Gladiators punkten.

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