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Eishockey-Bayernliga: Vier Reihen, aber wenig Druck

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Eine Überraschung 
          hatten die Erding Gladiators für Florian Well (2. v. r.) parat. Nach dem Sieg in Dingolfing holten sie ihren „Chef-Einpeitscher“ aufs Eis. Lorenz Dichtl, Ferdinand Zink, Christian Poetzel, Daniel Krzizok und Maximilian Hillebrand (v. l.) überreichten ihm die Merkur-Wetterente Paula. Well und seine Lebengefährtin Julia sind Eltern geworden – und das Töchterchen heißt Paula.  
            foto: lilpics
Eine Überraschung hatten die Erding Gladiators für Florian Well (2. v. r.) parat. Nach dem Sieg in Dingolfing holten sie ihren „Chef-Einpeitscher“ aufs Eis. Lorenz Dichtl, Ferdinand Zink, Christian Poetzel, Daniel Krzizok und Maximilian Hillebrand (v. l.) überreichten ihm die Merkur-Wetterente Paula. Well und seine Lebengefährtin Julia sind Eltern geworden – und das Töchterchen heißt Paula. foto: lilpics

Erding - Das Wochenend-Soll von drei Zählern haben die Erding Gladiators einmal mehr erfüllt. Der deprimierenden 3:7-Heimschlappe gegen Pfaffenhofen folgte ein 6:3 in Dingolfing.

Gegen Pfaffenhofen war auf Erdinger Seite am Freitagabend so ziemlich alles schiefgegangen. Es begann bereits im ersten Drittel, als die indisponierten Gastgeber unter anderem zwei Tore in Überzahl kassierten und 1:3 zurücklagen. „Diese beiden Tore waren der Knackpunkt“, analysierte Rudi Sternkopf. Der TSV-Trainer meinte, dass seine Truppe nicht besonders gut gespielt und zu viele Fehler gemacht habe.

Was Sternkopf am meisten nervte, war die Tatsache, dass Pfaffenhofen sein Team mit zwei Reihen phasenweise vorgeführt hatte: „Die Frage ist, warum wir mit vier Reihen nicht den Druck aufbauen können, um zehn Pfaffenhofenern Paroli bieten zu können?“ Gegen Bayreuth habe er nur mit drei Reihen spielen lassen, da hatte alles gepasst. „Hier wird immer gefordert, mit vier Reihen zu spielen, aber letztlich zählt nur der Erfolg“, grantelte Sternkopf und legte nach: „Ich überlege, ob ich in Dingolfing nicht auch mit zwei Reihen spielen lasse.“ Das war offenbar nicht ganz ernst gemeint. Denn auch in Dingolfing ließ er mit vier Reihen durchspielen, aber großen Druck konnte die Mannschaft erneut nicht aufbauen. So sprang nach 60 durchschnittlichen Minuten nur ein Pflichtsieg heraus, was die Laune des Erdinger Trainers nicht unbedingt besserte. (wk)

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