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Eishockey: Gladiators sind vor Pfaffenhofen auf der Hut

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Erding - Die Erding Gladiators sind gewarnt: Am Freitag um 20 Uhr gibt der starke Tabellendritte EC Pfaffenhofen seine Visitenkarte im Eisstadion ab.

Vor der Saison von der Konkurrenz belächelt, hat sich Pfaffenhofen dank Verstärkungen zur Überraschungsmannschaft gemausert. Allein die letzten drei gewonnenen Auswärtsspiele in Bayreuth (7:3), Regensburg (5:4) und Memmingen (3:1) zeigen, wie stark die Ice Hogs (Eisschweine) mittlerweile sind. Schlüssel des Erfolgs ist die Kompaktheit des keineswegs großen Kaders. So lässt Coach Rod Poindexter gewöhnlich nur mit vier Verteidigern und neun Stürmern spielen. Allerdings hat er die stärkste Sturmreihe der Bayernliga zur Verfügung, mit dem Pfaffenhofener Urgestein David Vokaty, dem ehemaligen deutschen Nationalspieler Terry Campbell und dem Kanadier Rafal Martynowski. Keine Reihe in der Bayernliga ist durchschlagskräftiger. Dass jetzt auch noch der ehemalige DEL-Spieler Elvis Beslagic zum ECP gestoßen ist, rundet das Glück der Pfaffenhofener Verantwortlichen ab. Ganz neu im Team ist Marco Babic. Der gebürtige Ingolstädter ist von den Erdinger Junioren gekommen und wird ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein seinen Einstand im ECP-Dress geben.

Ein harter Brocken also, der auf die Gladiators wartet, und den sie ohne ihre etatmäßige Torfrau Viona Harrer aus dem Weg räumen müssen. Die TSV-Keeperin weilt mit der Nationalmannschaft bei einem Turnier in Ravensburg und wird am heutigen Freitag nicht zur Verfügung stehen. So wird Manuel Neubauer zwischen die Pfosten rücken.

Im Sonntagsspiel um 18 Uhr in Dingolfing erwartet Sternkopf ebenfalls einen unbequemen Gegner, weiß aber auch, „dass wir da punkten müssen, wenn wir den achten Platz erreichen wollen“.

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