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Erding Gladiators: Mit eigenem Nachwuchs an die Bayernliga-Spitze gestürmt

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Erding - Die Bayernliga-Vorrunde ist vorbei, und die Erding Gladiators sind überraschend Spitzenreiter. Anlass für die Verantwortlichen der Eishockey-Abteilung, eine Zwischenbilanz zu ziehen.

„38 Punkte nach 15 Spielen, so viel hatte zu diesem Zeitpunkt in den letzten Jahren keine andere Mannschaft in der Bayernliga gesammelt“, schwärmt Schriftführer Patrick Kreßler. Nach dem ersten Rückrunden-Spiel am Sonntag sind es sogar 41 Punkte.

Die beiden Wochenend-Erfolge gegen Schlusslicht Pfronten (11:4, 12:1) waren Pflichtsiege. Das sah auch der Interimstrainer der Allgäuer so. „Mit den Spitzenteams der Liga können wir einfach nicht mithalten“, sagte Armin Schneider. „Vielleicht wäre es für uns besser, wenn wir absteigen und mit eigenem Nachwuchs versuchen, uns langsam an die Spitze der Landesliga heranzuarbeiten.“

Gerade in Erding sehe man, was mit kontinuierlicher Nachwuchsarbeit zu erreichen sei, ergänzte Kreßler: „Zwei Drittel unserer Mannschaft kommen aus dem eigenen Nachwuchs.“ Abteilungsleiter Ralf Kürten nannte stellvertretend die beiden 19-Jährigen im Team, Verteidiger Lars Bernhardt und Torwart Manuel Neubauer. „Beim Lars möchte ich mich bedanken, dass er dem Verein die Treue gehalten hat“, sagte Kürten. „Er sollte Vorbild sein für die jungen Spieler, die weggegangen sind, weil sie geglaubt haben, woanders ist es besser.“ Neubauer lobte er dafür, dass er geblieben sei, obwohl er gewusst habe, dass er es hinter Viona Harrer sehr schwer haben würde, zu Einsätzen zu kommen. Jetzt habe er die vergangenen vier Spiele hervorragend gehalten und gezeigt: „Er ist voll im Team integriert und ein Teil der Mannschaft.“

Wichtig sei auch die Aussprache zwischen Trainer und Team gewesen, so Kürten: „Da haben sich alle zusammengesetzt und besprochen, was man besser machen kann.“ Die habe Früchte getragen. Kürten dankte Trainer Petr Vorisek ausdrücklich für die geleistete Arbeit.

Kreßler bremste abschließend ein wenig die Euphorie angesichts der noch ausstehenden Spiele in Memmingen, Schweinfurt, Sonthofen, Weiden, Buchloe, Bayreuth und Germering: „Unser Ziel ist nach wie vor Platz acht. Erst wenn wir den sicher haben, setzen wir uns ein neues Ziel.“ (wk)

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