Bereit zum ersten Heimspiel: Die Gladiators (v. l.) Maxi Knallinger, Sebastian Schwarz, Daniel Krzizok, Alex Gantschnig, Martin Dürr, Rudi Lorenz, Lars Bernhardt und Torwart Thomas Mende.
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Bereit zum ersten Heimspiel: Die Gladiators (v. l.) Maxi Knallinger, Sebastian Schwarz, Daniel Krzizok, Alex Gantschnig, Martin Dürr, Rudi Lorenz, Lars Bernhardt und Torwart Thomas Mende.

Aufsteiger Kempten Sharks kommen als Gast

Erding Gladiators: Endlich ein Heimspiel für die „Baustellen-Hackler“

  • Wolfgang Krzizok
    vonWolfgang Krzizok
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Endlich haben die Erdings Gladiators wieder ein Heimspiel. Am Freitag kommen die Kempten Sharks (20 Uhr).

Erding – Endlich dürfen die Erding Gladiators ein Punktspiel im eigenen Stadion austragen. Auch wenn wegen Corona nur 200 Zuschauer zugelassen sind und die Halle noch eine große Baustelle ist, die Vorfreude ist groß. Angepfiffen wird die heutige Partie gegen den ESC Kempten Sharks um 20 Uhr. Am Sonntag dann steht die schwere Auswärtsaufgabe bei den Schweinfurt Mighty Dogs an (18 Uhr).

Besonders freut sich der Gladiators-Trainer. „Pünktlich zum ersten Heimspiel sind wir so gut wie komplett, treten also mit voller Kapelle an“, sagt Thomas Vogl. „Nur Andi Schmelcher fehlt noch, aber er hat das Training schon wieder aufgenommen.“ Erdings Banden-Chef hat großen Respekt vor Kempten: „Für mich der stärkste Aufsteiger überhaupt, ich kenne den Trainer, ich kenne einige Spieler, ich weiß, was die drauf haben.“

Der Trainer, das ist Carsten Gosdeck, der eigentliche Star bei den Sharks. Der 41-Jährige hat mehrere hundert Spiele in Liga eins (Oberhausen, Krefeld) und zwei (unter anderem Bad Nauheim, Riessersee, Dresden, Essen, Landsberg, Heilbronn) absolviert und ist vom Eis direkt hinter die Bane gewechselt. Mit Kempten gelang ihm gleich der Aufstieg, und es soll noch lange nicht Schluss sein. Das zeigt die Tatsache, dass Kempten zwölf neue Spieler verpflichtet hat, darunter Topleute wie Anton Zimmer und Daniel Rau (beide Königsbrunn), Adam Suchomer (Höchstadt), Max Schmidle (Kaufbeuren) oder Lars Grözinger (Herne). Wie stark die Sharks sind, zeigt die Ausbeute aus den ersten drei Spielen: Sie haben fünf Punkte geholt und sind nach 60 Minuten noch ungeschlagen.

„Das wird ein interessantes Spiel“, prophezeit Vogl. „Die wollen Eishockey spielen, nicht bloß laufen, checken und zerstören. Ich glaube, dass wir tolles Eishockey sehen werden.“ Er hat seine Reihen ein wenig umgestellt, „um neue Akzente zu setzen. Ich erhoffe mir den nötigen Input, weil einige unserer Topspieler noch nicht so gepunktet haben. Ich hoffe, es trägt Früchte.“

Was den Sonntagsgegner Schweinfurt betrifft, so erwartet er Gladiators-Trainer „ein sehr hartes Spiel – wie immer“. Dass nur wenige oder eventuell gar keine Zuschauer zugelassen sind, erachtet Vogl als Vorteil für sein Team, „denn normalerweise ist dort immer ein Hexenkessel“. Aber wie auch immer: „Es ist nie leicht, in Schweinfurt zu gewinnen. Wir müssen auf alles vorbereitet sein.“ Der Gladiators-Coach geht jedenfalls zuversichtlich ins Wochenende und kündigt an: „Wir bereiten uns intensiv darauf vor und wollen am Wochenende sechs Punkte einfahren.“

Das ist zu beachten:

Heute Abend sind nur 200 Zuschauer zugelassen. Das bedeutet, es haben nur Dauerkarten-Inhaber Zutritt, und es gibt keine Einzelkarten an der Abendkasse. Die bestellten Dauerkarten können ab 18.30 Uhr am sogenannten „Eingang D“, an der Südost-Ecke der Halle, gegenüber den Fußball-Umkleiden, abgeholt werden. Die Karten sind übertragbar, es muss jedoch eine separate Registrierung erfolgen.

Wolfgang Krzizok

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