Gegen zwei alte Bekannte geht es für die Gladiators an diesem Wochenende in der Oberliga-Verzahnungsrunde. Freitagabend (20 Uhr) gastiert Erding in Miesbach, am Sonntag (18 Uhr) kommt Waldkraiburg.
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Zuletzt gab es eine Niederlage in Landsberg. An diesem Wochenende soll wieder gejubelt werden – trotz Verletzungspech.

Dem TSV Erding fehlen wichtige Stützen

Angeschlagene Gladiators gegen Miesbach und Waldkraiburg

  • Wolfgang Krzizok
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Gegen zwei alte Bekannte geht es für die Gladiators an diesem Wochenende in der Oberliga-Verzahnungsrunde. Freitagabend (20 Uhr) gastiert Erding in Miesbach, am Sonntag (18 Uhr) kommt Waldkraiburg.

Erding – Gegen zwei alte Bekannte geht es für die Erding Gladiators an diesem Wochenende in der Oberliga-Verzahnungsrunde. Freitagabend (20 Uhr) gastiert die Mannschaft von Trainer Thomas Vogl beim TEV Miesbach, am Sonntag (18 Uhr) kommt der ewige Rivale EHC Waldkraiburg in die Erdinger Eissporthalle.

Gegen beide Mannschaften mussten die Gladiators zum Abschluss der Hauptrunde ran. In Miesbach feierten die Erdinger einen 4:2-Erfolg und brachten dem TEV damit die einzige Heimniederlage nach regulärer Spielzeit bei. Gegen die Löwen aus Waldkraiburg bedeutete ein 6:1 den endgültigen Einzug in die Verzahnungsrunde. „Miesbach ist momentan richtig gut drauf“, weiß Erdings Coach und verweist auf den jüngsten 8:1-Heimsieg des TEV gegen den EHC Klostersee. „Aber wir werden alles geben, damit wir was mitnehmen können.“

Nummer-eins-Verteidiger, Nummer-eins-Center und Nummer eins fehlen

Seine Mannschaft habe diese Woche sehr gut trainiert, und es seien auch viele Gespräche geführt worden. Was die Torwartposition betrifft, so werde er von Spiel zu Spiel entscheiden, erklärt Vogl. „Wir haben mit Andy Gerlspeck, Thomas Mende und Junioren-Keeper Menno Bergmeister drei, die in etwa das gleiche Level haben.“ Es zähle die Trainings- und Spielleistung, danach werde er aus den drei Torhütern jeweils das Duo fürs Spiel benennen. „Momentan ist es nicht so einfach, denn es fehlt unser Nummer-eins-Torwart Christoph Schedlbauer, unser Nummer-eins-Verteidiger Sebastian Schwarz und unser Nummer- eins-Center Philipp Michl. Da würde sich jede Bayernligamannschaft schwer tun, das zu kompensieren“, betont Vogl. „Aber wichtig ist, dass die Mannschaft mitzieht, dass es passt, dass Gespräche geführt werden und Kritik auch angenommen wird.“

Landsberg-Niederlage war Pech

Die Verletzung von Michl habe sich als nicht so gravierend herausgestellt, eventuell kann der 31-Jährige am Sonntag eingesetzt werden. „Aber wie auch immer: Nachdem Lachner und Poetzel wieder da sind, haben wir drei starke Reihen zur Verfügung“, sagt der Coach selbstbewusst. Er sei durchaus zuversichtlich fürs Wochenende, so Vogl, der nicht nur in Miesbach, sondern auch daheim gegen Waldkraiburg punkten will. „Wir haben zuletzt zwei sehr gute Spiele abgeliefert, sind einmal ein bisschen beschissen worden, haben dann in Landsberg eines der besten Spiele gezeigt, und sind letztlich am Pech, aber auch ein bisschen am Unvermögen gescheitert.“

Vogls Fazit nach den beiden ersten Wochenenden der Verzahnungsrunde: „Es gibt kein langweiliges Spiel mehr in dieser Runde. Egal, ob wir jetzt verloren oder gewonnen haben, bisher waren alles richtig gute Eishockeyspiele auf hohem Level mit vielen Toren.“ Sein Tipp an die Fans: „Kommen. Zuschauen lohnt sich definitiv.“

Wolfgang Krzizok

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