An diesem Wochenende müssen Erdings Puckjäger nur einmal ran, in Höchstadt. Anpfiff ist am Freitag um 20 Uhr.
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Auch gegen Höchstadt wollen die Gladiators feiern, hier gegen den EHC Waldkraiburg.

An diesem Wochenende nur einmal gefordert

Gladiators: Seit langer Zeit wieder mit zwei Ausländern

  • Wolfgang Krzizok
    vonWolfgang Krzizok
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An diesem Wochenende müssen Erdings Puckjäger nur einmal ran, in Höchstadt. Anpfiff ist am Freitag um 20 Uhr.

Erding – Ein ganz ungewohntes Gefühl haben die Erding Gladiators an diesem Wochenende. Weil der Sonntag spielfrei ist, steht nur eine Partie auf dem Programm, und da geht es heute Abend zum Höchstadter EC. Anpfiff ist um 20 Uhr.

Die Gladiators und die Alligators aus Franken haben in den vergangenen Jahren schon sehr oft die Schläger gekreuzt. Erst in der Bayernliga und nach dem Aufstieg des HEC in die Oberliga zuletzt in den Playoffs. Da hätten die Erdinger den Favoriten beinahe aus dem Rennen geworfen.

Höchstadt ist heuer in der Oberliga der Musik von Anfang an hinterhergelaufen und abgeschlagener Tabellenletzter. Aber die Alligators wollen die Oberliga halten, und deshalb haben sie zum Ende der Qualifikationsrunde hin noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Dabei spielte dem HEC in die Karten, dass Bad Kissingen seine Mannschaft zurückziehen musste. So schnappten sich die Alligators unter anderem Topscorer Anton Seewald und den unverwüstlichen Mikhail Nemirovsky, der mit seinen 45 Jahren immer noch topfit ist und die gegnerischen Abwehrreihen schwindlig spielt.

Gefährlichster Mann ist allerdings der 25-jährige Jari Neugebauer, der in den bisherigen sechs Spielen der Verzahnungsrunde schon 14 Scorerpunkte gesammelt hat. Beachtenswert sind auch die Routiniers Milan Kosturek, Martin Vojcak, Jiri Mikesz, Juris Upitis, Nick Dolezal und der ehemalige deutsche Nationalspieler Vitalij Aab. Großer Rückhalt im Tor ist Benjamin Dirksen.

Derzeit sieht es nicht so aus, als sollte Höchstadt die Oberliga halten. Nach sechs Spielen hat man erst neun Zähler und liegt gleichauf mit Miesbach und Landsberg auf Rang drei, schon mit deutlichem Rückstand auf Passau (18 Punkte) und Sonthofen (15). Auswärts haben die Alligators bislang alle drei Spiele verloren, daheim dagegen alle drei gewonnen.

So gesehen sind die Gladiators heute Abend klarer Außenseiter, die auswärts ebenfalls noch ohne Punkte dastehen. Auf der anderen Seite können die Erdinger Eishackler ganz ohne Druck spielen und die Sache locker angehen.

Im Tor wird von Anfang an erstmals Menno Bergmeister stehen. Trainer Thomas Vogl hatte vergangene Woche erzählt, dass jeder seiner drei Torhüter, die ihm im Moment zur Verfügung stehen, die Chance bekommen werde, sich von Anfang an zu zeigen. Der heute wieder beruflich verhinderte Andreas Gerlspeck war in Miesbach dran, Thomas Mende, heute Nummer zwei, gegen Waldkraiburg, und jetzt Bergmeister. Der 17-jährige Südtiroler, der vom EV Landshut ausgeliehen ist, gilt als Kontingentspieler. Das bedeutet, dass die Gladiators erstmals seit Jahren heute mit zwei Ausländern antreten werden. Vielleicht klappt’s ja dann mit den ersten Auswärtspunkten.

Nicht mithelfen können dabei die verletzten Florian Zimmermann und Martin Dürr sowie der beruflich verhinderte Lukas Krämmer.

Wolfgang Krzizok

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