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Eishockey

Erding Gladiators müssen zweimal gegen Peißenbergs Überraschungsteam ran

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Ein Hauch von Playoffs weht an diesem Wochenende durch die Eishockey-Bayernliga. Es wird zweimal gegen den gleichen Gegner gespielt.

Erding – Ein Hauch von Playoffs weht an diesem Wochenende durch die Eishockey-Bayernliga. Es wird zweimal gegen den gleichen Gegner gespielt. Für die Erding Gladiators bedeutet das, dass heute Abend um 20 Uhr das Heimspiel gegen den TSV Peißenberg auf dem Programm steht und am Sonntag (17.30 Uhr) die Auswärts-Partie.

„Wir müssen nach dem Null-Punkte-Wochenende wieder alles rausholen und in die Spur zurückfinden“, fordert Erdings Trainer Thomas Vogl. Hat sein Team doch zuletzt gegen den Tabellenzweiten Miesbach 0:4 und bei Spitzenreiter Waldkraiburg 5:6 verloren.

Nach dem Miesbacher Ausrutscher am Sonntag gegen Klostersee gibt es einen neuen Tabellenzweiten -– den TSV Peißenberg. Also die nächste hohe Hürde für die Gladiators. „Die sind momentan die Überraschungsmannschaft der Liga und für mich ganz schwer einzuschätzen“, gesteht Vogl. „Die haben sehr viele gute Spieler verloren, viele Neue und auch einen neuen Trainer. Der einzige Spieler, den ich kenne, ist der Torwart, der Korbi Sertl.“

Wie Miesbach und Waldkraiburg lebt die Mannschaft vor allem von den beiden Ausländern. So hat der Tscheche Lukas Novacek in jedem der bisher absolvierten zehn Spiele getroffen und schon 20 Scorerpunkte verbucht. Damit steht er hinter den Waldkraiburgern Straka (22 Punkte) und Wagner (21) auf Rang drei der Bayernliga-Scorerwertung. Nur unwesentlich geringer ist die Ausbeute des Kanadiers Brandon Morley, der es bislang auf 14 Scorerpunkte gebracht hat. Im Sog dieses Klasse-Duos haben sich auch die jungen Spieler gesteigert, wie etwa Valentin Hörndl (12 Punkte), Max Malzatzki (12), Florian Höfler (11) und Martin Andrä (9).

Nach eher mäßigem Saisonauftakt haben die Peißenberger zuletzt fünfmal in Serie gewonnen und 14 Punkte geholt. „Wir werden uns auf zwei ganz harte Spiele einstellen müssen – eigentlich wie immer gegen Peißenberg“, sagt der Gladiators-Trainer, der noch nicht weiß, auf welchen Kader er zurückgreifen kann: „Wir haben verletzte und grippekranke Spieler, außerdem sind zwei Mann aus beruflichen beziehungsweise familiären Gründen nicht dabei.“

Vogl ist aber überzeugt: „Trotzdem werden wir gut aufgestellt sein.“ Für ihn ist der Schlüssel zum Erfolg: „Wir müssen auf den letzten zwei Dritteln gegen Waldkraiburg aufbauen und nur auf uns schauen. Wir müssen von Anfang an bereit sein und 60 Minuten konzentriert Eishockey spielen.“ Das müsse seine Mannschaft langsam begreifen: „Sonst wird es gegen Peißenberg schwierig zu gewinnen“ – am Freitag und am Sonntag.

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