Die rote Wand: Für Oliver Wawrotzki (2. v. l.) und die Erding Gladiators gab es am Freitagabend beim TEV Miesbach kaum ein Durchkommen.
+
Die rote Wand: Für Oliver Wawrotzki (2. v. l.) und die Erding Gladiators gab es am Freitagabend beim TEV Miesbach kaum ein Durchkommen.

Eishockey - Oberliga-Verzahnungsrunde

Erding Gladiators werden überrannt

  • Wolfgang Krzizok
    vonWolfgang Krzizok
    schließen

Keine echte Chance hatten  die Erding Gladiators beim TEV Miesbach

Miesbach/Erding – Nur etwa ein Drittel lang durften die Erding Gladiators am Freitagabend beim TEV Miesbach zumindest auf einen Teilerfolg hoffen. Dann aber drehten die Gastgeber auf und feierten am Ende einen deutlichen 8:2-Erfolg (4:2, 4:0, 0:0).

In den ersten Minuten wurden die Gladiators von den stürmisch angreifenden Miesbachern förmlich überrannt. Athanasios Fissekis nach einem Konter und Felix Feuerreiter mit einem strammen Schuss stellten innerhalb von 49 Sekunden auf 2:0 (5.), Bohumil Slavicek ließ in der 8. Minute das 3:0 folgen. Allerdings war es ein klares Schlittschuh-Tor, doch Hauptschiedsrichter Marius Voigt, von dem sich die Erdinger schon vergangene Woche gegen Passau benachteiligt fühlten, gab den Treffer. Gladiators-Trainer Thomas Vogl nahm eine Auszeit, um sein Team zu beruhigen, und das zeigte tatsächlich Wirkung. In Überzahl traf Christian Poetzel zum 1:3 (11.), und quasi aus dem Nichts, nach Pass von Alex Gantschnig, verkürzte Jamie Hill auf 2:3 (17.). Dann die nächste strittige Situation, als sich Rudi Lorenz und ein Miesbacher in die Haare gerieten. Anstatt beide Streithähne auf die Strafbank zu schicken, musste nur der Erdinger gehen, und die Überzahl nutzte Dusan Frosch zum 4:2 – erneut hatte Torwart Andreas Gerlspeck keine Chance (19.).

Im zweiten Drittel begann Miesbach ähnlich forsch wie im ersten, und schon nach knapp fünf Minuten traf Frosch zum 5:2. Damit war der Arbeitstag von Keeper Gerlspeck beendet, seinen Platz nahm Thomas Mende ein. Auch er musste dann leidvoll erfahren, dass Miesbach zu den stärksten Heimteams der Liga gehört und vor allem im Angriff absolute Spitze ist. Eiskalt jagte Slavicek den Puck zum 6:2 in den Winkel (30.), Josef Frank vollstreckte zum 7:2 (33.), und Maximilian Meineke erhöhte 46 Sekunden vor Drittelschluss auf 8:2.

Die Entscheidung war natürlich längst gefallen. Die Gladiators versuchten die Niederlage in Grenzen zu halten und nur ja nicht zweistellig werden zu lassen. Miesbach ging etwas runter vom Gas, dennoch kam der TEV noch zu mehreren guten Chancen, die Mende allesamt zunichte machte. So wurde er auch nach der Partie als beste Erdinger Spieler ausgezeichnet.

Statistik

Tore/Assists: 1:0 (5.) Fissekis (Grabmeier, Frank), 2:0 (5.) Fe. Feurreiter (Kokoska, Gottwald), 3:0 (8.) Slavicek (Kokoska, Nowak), 3:1 (11.) Poetzel (Zimmermann, Waldhausen/5-4), 3:2 (17.) Hill (Gantschnig, Lachner), 4:2 (19.) Frosch (Slavicek, Frank/5-4), 5:2 (25.) Frosch (Schenkel, Deml), 6:2 (30.) Slavicek (Kokoska), 7:2 (33.) Frank (Slavicek, Grabmeier), 8:2 (40.) Meineke (Frosch, Bacher) – HSR: Marius Voigt – Zuschauer: 400 – Strafminuten: Miesbach 8, Erding 6.

wk

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Sieben haben zugesagt, zwei sind weg
Ein Drittel des Kaders der Erding Gladiators steht.
Sieben haben zugesagt, zwei sind weg

Kommentare