Ersatzgeschwächte Gladiators erkämpfen sich ein 3:2

Erding - Drei Punkte haben die Erding Gladiators am Sonntagabend beim EV Lindau eingefahren.

Das 3:2 (0:0, 2:1, 1:1) musste zwar hart erarbeitet werden, war aber laut Pressesprecher Michael Schneider „dank einer fantastischen Mannschaftsleistung hoch verdient“.

Es war eine Erdinger Rumpftruppe, die den Weg an den Bodensee antrat. Neben dem gesperrten Ales Jirik und dem beruflich verhinderten Axel Schütz fehlten noch die verletzten Timo Borrmann und Christian Mitternacht. So musste Coach Petr Vorisek im Angriff improvisieren, schickte Alex Gantschnig mit dem Duo Bellstedt/Poetzel aufs Eis und Johannes Giel mit Lorenz Dichtl sowie Georg Moser. So spielte nur der zweite Sturm in der gewohnten Besetzung mit Krzizok/Peipe/Lachner und war am Ende für alle Treffer verantwortlich.

Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Die größte Möglichkeit ergab sich bei Erdinger Überzahl, doch landeten ein Schuss von Johannes Pfeiffer an der Latte und der Nachschuss von Daniel Krzizok am Pfosten. Die Gastgeber waren besonders bei Kontern gefährlich, doch bei Torfrau Viona Harrer war stets Endstation.

Im zweiten Drittel nahmen die Gladiators das Heft mehr und mehr in die Hand, allerdings wollten sie laut Pressesprecher Schneider „den Puck ins Tor reintragen“. Erst in der 32. Minute klappte es, als Krzizok zunächst an Torwart Waldemar Quapp gescheitert war, aber nach einem Nachsetzen von Stefan Peipe doch noch den Puck zum 1:0 ins Tor drückte. Die Freude darüber währte nur 35 Sekunden, da nutzte Timo Krohnfoth einen, laut Schneider „kollektiven Erdinger Tiefschlaf“ zum 1:1 aus. Doch wiederum nur 100 Sekunden später spielte Sebastian Lachner einen genialen Pass auf Peipe, der das 2:1 erzielte.

Der Schlussabschnitt begann denkbar ungünstig für die Erdinger: Noch keine Minute war gespielt, da behinderten sich Rudi Lorenz und Gantschnig gegenseitig, und aus dem Konter heraus fiel das 2:2, das Mike Dolezal erzielte. Doch blieben die Gladiators davon unbeeindruckt, gingen in der 46. Minute zum dritten Mal in Führung, und zum zweiten Mal war Kapitän Peipe der Torschütze. In der Schlussphase musste Viona Harrer noch einige Male ihr Können aufbieten, dann waren drei ganz wichtige Punkte unter Dach und Fach. (wk)

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