Der Vorstand der Eishockey-Abteilung (v. l.): Konstantin Friebel (Schriftführer), Andreas Weigel (Schatzmeister), Ralf Kürten (Abteilungsleiter), Marion Abstreiter (Jugendleiterin), Christian Cramer (Beisitzer Nachwuchs) und Wolfgang Krzizok (2. Abteilungsleiter). foto: Hackl

Führungsduo wiedergewählt

Erding - Die Eishockeyabteilung des TSV Erding wird die nächsten zwei Jahre weiterhin von Abteilungsleiter Ralf Kürten und seinem Stellvertreter Wolfgang Krzizok geführt.

Beide wurden auf der von TSV-Präsident Günter Weidenhammer geleiteten Jahreshauptversammlung einstimmig gewählt. Über ein ebenso souveränes Votum durften sich Schriftführer Constantin Friebel (für den nicht mehr antretenden Patrick Kressler), Kassierer Andreas Weigel (für Andrea Bartke) und Jugendleiterin Marion Abstreiter freuen.

Kürten betonte in seiner komprimierten Globalanalyse, man sei nach dem Aufstieg in die Oberliga mit „großer Euphorie“ in die Saison gestartet, habe „ganz Erding mobilisiert“ und die „Leute auf der Straße hätten wieder über Eishockey gesprochen“. Der alte und neue Eishockeychef freute sich darüber, dass man die Situation in der Jugend mit Hilfe von BEV-Landestrainer Stefan Teufel habe „stabilisieren“ können und der TSV finanziell insgesamt „sauber“ geblieben sei. Stellvertretend für alle Helfer dankte Kürten den Fans, dem erfolgreichen Kioskteam und schloss seinen Rückblick mit dem Highlight der Saison: dem Benefizspiel „Hilfe für Kathi“ gegen die Starbulls Rosenheim, dessen Erlös, laut Krzizok, inklusive der noch laufenden Aktionen insgesamt klar über 10 000 Euro liegen wird.

Dass der TSV finanziell auf gesunden Füßen steht, konnte Kassiererin Andrea Bartke anhand detaillierter Zahlen belegen (siehe Kasten). Als wichtigste Kennzahl stach der um 30 000 Euro höhere Endbetrag zum Ende des vergangenen Jahres in der Kasse hervor. Diskussionsbedarf gab es in puncto des mit 80 000 Euro hohen Gewinnes durch den Kioskbetrieb und der Frage, ob dieser wirklich zu 100 Prozent dem Nachwuchs zu Gute kommen würde. Kürten, Kressler und Krzizok erläuterten aus ihrer Praxis, dass das anhand von Zahlen schwer darzustellen sei, stellten aber auch fest, dass man durch den hohen Zuschauerschnitt bei der ersten Mannschaft andererseits die Möglichkeit habe, überhaupt große Umsätze zu generieren.

Die Verantwortlichen versprachen, in Zukunft für mehr geforderte Transparenz in dieser Hinsicht zu sorgen und setzten sich auch dafür ein, dass die Versammlung den Antrag auf Wahl eines Beisitzers annehmen solle. Initiator Christian Cramer wurde für dieses neue Amt ohne Stimmrecht dann einstimmig gewählt. Er wird für Abstreiter in erster Linie ein Ansprechpartner im Bereich der unteren Nachwuchsmannschaften sein.

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