Gut gemacht: Nach einem Torerfolg klatschen sich die Gladiators ab.
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Gut gemacht: Nach einem Torerfolg klatschen sich die Gladiators ab.

EISHOCKEY - Ohne Fünf: Erding schlägt mit umgestellten Reihen die Pfaffenhofen Eishogs 4:2

Gladiators fehlt es noch am Feinschliff

  • Wolfgang Krzizok
    VonWolfgang Krzizok
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Fünftes Spiel, fünfter Sieg für die Erding Gladiators in der Vorbereitungsphase.

Erding – Noch ist ein wenig Sand im Getriebe bei den Erding Gladiators. Dennoch hat der Eishockey-Bayernligist das Testspiel gegen den Ligakonkurrenten EC Pfaffenhofen 4:2 (2:1, 2:0, 0:1) gewonnen.

In der fünften Vorbereitungspartie war bei den Erdinger Puckjägern zum ersten Mal Platz auf dem Spielbericht. Bisher standen fast immer die maximal möglichen 22 Spieler auf der Meldeliste, diesmal waren es – trotz der Perspektivspieler – nur 17. Timo Borrmann und Basti Cramer fehlten verletzt, Marko Babic, Alex Gantschnig und Sebastian Schwarz waren privat verhindert. So musste Trainer Thomas Vogl seine Reihen umstellen, sodass es logischerweise an der Feinabstimmung fehlte.

Dennoch war der Auftakt recht verheißungsvoll, denn bereits nach knapp drei Minuten brachte Daniel Krzizok die Gladiators nach Pass von Florian Zimmermann in Führung. Die Lust am Toreschießen hat offenbar Dominik Wagner entdeckt. Der Verteidiger, der in den vergangenen Jahren im Schnitt einmal pro Saison getroffen hat, war jetzt innerhalb von einer Woche gleich zweimal erfolgreich. Dem 2:1-Siegtreffer gegen Dorfen ließ der 22-Jährige gegen Pfaffenhofen das 2:0 folgen (14.). Aber das letzte Wort im ersten Drittel hatten die Eishogs: Der ehemalige Erdinger Nachwuchsspieler Robert Gebhardt war es, der Erdings Torwart Christoph Schedlbauer 29 Sekunden vor der Pause zum 1:2 überwand.

Auch wenn bei den Gladiators noch nicht alles rund gelaufen ist, so hatten sie die Pfaffenhofener Gäste recht gut im Griff und bauten im zweiten Abschnitt die Führung aus. Zunächst traf Kapitän Philipp Michl, nach Zuspiel von Wagner und Michael Trox, zum 3:1 (25.). In der 36. Minute legte Krzizok nach Vorarbeit von Zimmermann und Mark Waldhausen, noch das 4:1 nach.

Im Schlussdrittel tat sich in der außergewöhnlich fairen Partie nicht mehr viel. Der Hauptschiedsrichter verhängte in 60 Minuten lediglich eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Erding und zwei gegen Pfaffenhofen. Die Eishogs steckten bis zum Schluss nicht auf, waren um Ergebnisverbesserung bemüht, und strahlten vor allem mit ihrer ersten Sturmreihe Connor Sanvido, Daniel Hanlon und Nick Endreß bis zum Schluss Gefahr aus. Eine Kombination dieses Trios brachte in der 52. Minute schließlich noch das 2:4 durch Hanlon, das gleichzeitig auch den Endstand bedeutete.

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