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Marko Babic traf dreimal.

Eishockey

Gladiators kassieren bittere Niederlage

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Erdinger Eishackler verlieren in der Schlussminute 5:6 beim HC Landsberg

Landsberg/Erding – Wie nah Glück und Pech beinander liegen, das haben die Erding Gladiators gestern Abend in Landsberg erfahren müssen. Lange lagen sie bei den Riverkings in Führung, um dann in der Schlussminute 5:6 (3:1, 1:2, 1:3) zu verlieren.

Den Platz des verletzten Gladiators-Torwarts Christoph Schedlbauer nahm Andreas Gerlspeck ein. Die Erdinger hatten in der 2. Minute die ersten Chancen innerhalb weniger Sekunden durch Martin Dürr und Sebastian Lachner, doch blieb HCL-Torwart Michael Güßbacher Sieger. In der 5. Minute war er aber machtlos, als Dürr in Überzahl das 1:0 gelang. In der 12. Minute fiel sogar das 2:0, als Marko Babic den Puck abfing und eiskalt abschloss. Aber in Überzahl wuchtete Marek Charvat den Puck zum 1:2 unter die Latte (14.). Zwei Minuten später erneut Überzahl für Landsberg, doch wieder fing Babic den Puck ab und schoss zum 3:1 ein. Jetzt kamen die Riverkings in Schwung, und kurz vor Drittelschluss waren die Gladiators zweimal im Glück. Zunächst kratzte Gerlspeck den Puck gerade noch von der Linie und hatte dann Glück, als ein Schuss von Sven Currmann am Pfosten landete.

Das Mitteldrittel hatte kaum begonnen, da nutzte der überragende Babic einen Torwartfehler zum 4:1 (22.). Landsberg warf jetzt alles nach vorne. In der 27. Minute zeigte Gerlspeck eine glänzende Parade gegen Dennis Sturm, war jedoch in der 31. Minute machtlos, als Markus Kerber in Überzahl einen Schuss unhaltbar zum 2:4 abfälschte. Und dann waren die Riverkings im Glück, als 36 Sekunden vor Drittelschluss erneut ein abgefälschter Schuss im Erdinger Netz landete, diesmal hatte Christopher Mitchell seinen Schläger dazwischengehalten.

Das Schlussdrittel eröffnete Dominik Wagner mit dem 5:3 in Überzahl, woraufhin Landsberg den Torwart wechselte. Der neue Mann, David Blaschta, war offenbar mit Fortuna im Bunde, denn bei einem Pfostentreffer vom Babic (44.) sowie Chancen von Florian Zimmermann (48.) und Christian Poetzel (49.) hatte er unglaubliches Dusel. Dazwischen lag jedoch das 4:5 von Sturm in Unterzahl (47.). Als Florian Reicheneder im Nachschuss das 5:5 gelang (51.), ging Gerlspeck vom Eis. U 20-Keeper Menno Bergmeister kam zu seinem Bayernliga-Debüt, das bitter endete, denn 58 Sekunden vor Schluss traf Daniel Menge zum 6:5 für Landsberg.

Statistik

Tore/Assists: 0:1 (5.) Dürr (Michl, Lorenz/5-4), 0:2 (12.) Babic (Lorenz, Michl), 1:2 (14.) Charvat (Gäbelein, Menge/5-4), 1:3 (16.) Babic (4-5), 1:4 (22.) Babic (Dürr), 2:4 (31.) Kerber (Carciola, Charvat/5-4), 3:4 (40.) Mitchell (Kerber, Krammer), 3:5 (42.) Wagner (Hill, Krzizok/5-4), 4:5 (47.) Sturm (Machacek/4-5), 5:5 (51.) Reicheneder (Raß, Machacek), 6:5 (60.) Menge (Reicheneder, Sturm) – HSR: Dominik Merath – Zuschauer: 900 – Strafminuten: Landsberg 14 , Erding 14 + 10 (Waldhausen).

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