Eishockey – Bayernliga-Nachlese

Gladiators kommen ins Rollen

Erding – Besser könnte es für Thomas Vogl nicht laufen. Vier Spiele, vier Siege, lautet die Bilanz des neuen Trainers der Gladiators, und das bei einem Torverhältnis von 36:8. Damit sind die Erdinger jetzt Fünfter, mit drei Punkten Rückstand auf den Zweiten Memmingen. Acht Zähler fehlen zu Spitzenreiter Miesbach.

Nach dem 7:3 in Moosburg gestand Vogl, dass das erste Drittel „nicht so lief, wie erwartet“. Der EVM sei „sehr, sehr stark“ gewesen und habe nicht unverdient 1:0 geführt. Das zweite Drittel entschieden die Gladiators dann aber mit 5:1 Toren für sich. „Da sind wir ins Rollen gekommen“, analysierte der Gladiators-Coach. „Und wenn unsere Offensive erst einmal ins Rollen kommt, dann ist sie nur sehr schwer aufzuhalten.“ Mit dem dritten Drittel, das ziemlich dahinplätscherte und mit 2:1 Toren an die Gladiators ging, „war ich teilweise nicht ganz glücklich“.

Dass die Niederlage „zu hoch“ ausgefallen sei, meinte Vogls Gegenüber Petr Kankovsky. „Wir haben im zweiten Drittel zu viele Geschenke verteilt, die ersten drei Gegentore quasi selbst geschossen, und nach dem 1:4 war Ende für uns.“

Gar nicht zufrieden war zwei Tage später auch Germerings Trainer Florian Winhart nach der 2:11-Schlappe in Erding. „Ich bin maßlos enttäuscht von meiner Mannschaft“, meinte er. Ein dickes Lob hatte dagegen Erdings Trainer für seine Mannschaft parat. „Hochachtung vor dem Team, denn so hohe Siege schafft man nicht einfach so“, sagte er. „Man hat schon gesehen, dass meine Philosophie offensives Eishockey ist.“ Dass man am Wochenende zwei oder auch drei leichte Tore kassiert habe, „das müssen wir noch abstellen“. Mit Blick auf kommendes Wochenende meinte Vogl: „Jetzt kommen andere Teams auf uns zu, die Fehler ganz anders bestrafen.“ Am Freitag müssen die Gladiators beim Zweiten Memmingen antreten, am Sonntag kommt Spitzenreiter Miesbach nach Erding.  

wk

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