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Gladiators messen sich mit den Kellerkindern

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Von: Wolfgang Krzizok

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Wieder jubeln wollen die Gladiators (v. l.) Lars Bernhardt, Florian Zimmermann und Roni Rukajärvi.
Wieder jubeln wollen die Gladiators (v. l.) Lars Bernhardt, Florian Zimmermann und Roni Rukajärvi. © Christian Riedel

Das letzte Wochenende der Bayernliga-Qualifikationsrunde steht vor der Tür.

Erding – Zum Abschluss der Qualifikationsrunde bekommen es die Erding Gladiators an diesem Wochenende mit den beiden Bayernliga-Schlusslichtern zu tun. Heute Abend (20 Uhr) gastiert die Mannschaft von Trainer Thomas Vogl beim Tabellenletzten VfE Ulm/Neu-Ulm, am Sonntag (18 Uhr) geht es daheim gegen den Vorletzten EC Pfaffenhofen.

Die mit so großen Ambitionen gestarteten Gladiators haben die Aufstiegsrunde nach einem unglaublichen personellen Pech knapp verfehlt. „Jetzt geht es darum, dass wir uns auf die Abstiegsrunde vorbereiten“, sagt Coach Vogl. Das wird nicht so leicht, denn ihm stehen fürs Wochenende nur zehn Spieler aus dem Bayernliga-Kader zur Verfügung. „Deshalb werden wir mit Junioren auffüllen, denn ich will die wenigen gesunden Spieler nicht verheizen. Nicht, dass sich noch einer verletzt.“ Ob Förderlizenzspieler aus Deggendorf kommen, ist noch sehr ungewiss. „Die hatten vergangene Woche einen Spielausfall wegen Corona, die müssen erst alle getestet werden.“

Von der Erdinger Stammbesetzung fehlen zu den langzeitverletzten Spielern der erkrankte Marko Babic sowie die verletzten Michael Trox und Florian Zimmermann. „Das ist aber mehr eine Vorsichtsmaßnahme im Hinblick auf die Abstiegsrunde“, erklärt Vogl, der froh ist, dass Lars Bernhardt wieder fit ist. „Der hat beim Spiel in Dorfen ein Riesenglück gehabt, dass er mit Gitter spielt“, erzählt der Trainer. Bei einem Zweikampf war ein ESC-Spieler gestürzt und hatte dem Erdinger „aus Versehen den Schläger voll ins Gesicht geschlagen“. Bernhardt musste mit Kopfschmerzen und leichten Schwindelgefühlen in die Kabine, wird aber am Wochenende dabei sein. „Ihm geht’s wieder gut“, berichtet der Erdinger Coach.

Gegen die beiden Wochenend-Gegner hatten die Gladiators Mitte Oktober gespielt, es war das erste Sechs-Punkte-Wochenende – und bis vergangene Woche auch das einzige der Saison. „Es ist schon lange her, dass wir gegen die beiden gespielt haben“, sagt Vogl, der vor allem in Ulm eine schwere Partie erwartet. Haben die Devils doch aufgerüstet und sich mit dem Tschechen Martin Podesva vom Oberligisten Deggendorf verstärkt. Der 33-Jährige wird heute seinen Einstand geben. „Die rüsten alle nochmal nach, und darauf müssen wir uns vorbereiten“, weiß Erdings Banden-Chef, der sich von den Platzierungen nicht blenden lässt. Schon beim 6:5 im Hinspiel hatten die Gladiators massive Probleme und drehten erst im Schlussdrittel einen 3:5-Rückstand. Auch in Pfaffenhofen taten sich die Erdinger zwei Drittel lang schwer und schossen erst mit einem 4:0 im Schlussabschnitt ein 7:3 heraus.

„An diesem Wochenende zählt für uns nur Durchkommen und auf die Abstiegsrunde vorbereiten“, gibt Trainer Vogl vor. Zu feiern dürfte es für die Gladiators aber auf alle Fälle etwas geben, denn sie stehen derzeit bei 99 Saisontoren. Der Schütze von Treffer Nummer 100 muss ein Kabinenfest ausgeben.

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