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Harte Landung: Erdings Daniel Krzizok (grünes Trikot) wird vom Peißenberger Dominik Ebentheuer umgerissen – Strafe gab es keine.  

Eishockey

Gladiators mit Glück und Canic

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Erding schlägt Peißenberg dank zweier Tore des Kroaten 4:3 nach Verlängerung

VON WOLFGANG KRZIZOK

Erding – Eine spannende Partie lieferten sich am Freitagabend die Erding Gladiators und der TSV Peißenberg. Nach 60 Minuten stand es 3:3 (2:1, 0:2, 1:0), die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber fiel in der Verlängerung. Schon am Sonntag (17.30 Uhr) kommt es in Peißenberg zur Neuauflage dieser Partie.

Nach exakt 63 Sekunden durften die Gladiators erstmals jubeln, als Kapitän Sebastian Schwarz einen satten Schlagschuss zum 1:0 versenkte. Beide Teams waren jetzt auf Betriebstemperatur. Sebastian Lachner scheiterte zunächst bei einem Break in Unterzahl an Schlussmann Korbinian Sertl (4.). Bei Peißenberger Unterzahl erhielten die Gäste einen Penalty, doch Torwart Christoph Schedlbauer hielt gegen Lukas Novacek (11.). Wenig später waren wieder die Erdinger an der Reihe. Nach toller Vorarbeit von Schwarz schoss jedoch Dominik Canic am leeren Tor vorbei (14.). Und es ging munter weiter. Bei Gladiators-Überzahl fuhr der pfeilschnelle Novacek ein Break, bei dem ihm keiner folgen konnte und das er eiskalt zum 1:1 abschloss (16.). Aber noch in der gleichen Überzahl – nur 48 Sekunden später – fälschte Philipp Michl einen Schwarz-Schuss zum 2:1 ab.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts richtete sich der Zorn der heimischen Fans erst einmal gegen Hauptschiedsrichter Marcel Ehrhardt, der kurz hintereinander drei Erdinger auf die Strafbank schickte. Die 5:3-Überzahl nutzte Peißenberg durch Leonhard Zink zum 2:2 (26.). Die Gäste waren jetzt am Drücker und Schedlbauer mehrfach gefordert. Aber die Gladiators hielten voll dagegen. Die Partie wurde jetzt härter und verbissener, aber nie unfair. Glück dann für Peißenberg, als ein Querschläger Novacek vor den Schläger fiel, und dieser den Puck zum 3:2 in leere Tor schoss (35.). Dieser Gegentreffer hinterließ bei den Gastgebern Spuren, die jetzt sehr nervös agierten und nicht mehr viel Konstruktives zustande brachten.

So ging es im Schlussdrittel zunächst weiter. Die körperlich robusten und im Schnitt einen Kopf größeren Peißenberger ließen die Erdinger kaum zur Entfaltung kommen. Bis bei Gladiarors Überzahl plötzlich Canic zur Stelle war und zum 3:3 einschoss (48.). Peißenberg zeigte sich unbeeindruckt und schnürte die Gastgeber phasenweise in ihrem Drittel ein. Aber mit großem Kampfgeist retteten die Gladiators das 3:3 über die Zeit und hatten so letztlich schon einen Punkt gewonnen. Und es sollte noch ein zweiter werden, denn 37 Sekunden vor dem Ende der Overtime jagte Canic den Puck zum 4:3 unter die Latte.

Statistik

Tore/Assists: 1:0 (2.) Schwarz (Michl, Wagner), 1:1 (11.) Novacek (4-5), 2:1 (17.) Michl (Schwarz), 2:2 (26.) Zink(5-3), 2:3 (35.) Novacek (Hörndl, Höfler), 3:3 (48.) Canic (Lachner/5-4), 4:3 (65.) Canic (Zimmermann/3-3) – HSR: Marcel Ehrhardt – Zuschauer: 550 – Strafminuten: Erding 14, Peißenberg 14.

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