Eishockey-Landesliga

Gladiators starten ins Traumfinale

  • Wolfgang Krzizok
    VonWolfgang Krzizok
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Erding – Bei den Erdinger Fans ist das Finalfieber ausgebrochen. Zwei Siege fehlen den Gladiators noch zum Bayernliga-Aufstieg. Der erste soll heute um 20 Uhr bei den Passau Black Hawks eingefahren werden. Aber die Niederbayern sind daheim eine Macht. Wenn man vor Saisonbeginn in Fachkreisen nachgefragt hat, wer im Finale stehen wird, dann hieß es fast nur: Erding und Passau. Nun ist dieses Traumfinale tatsächlich wahr geworden.

Beide Teams sind souverän durch die Vor- und Zwischenrunde marschiert und landeten jeweils auf Platz eins ihrer Gruppe. In den Playoffs mussten die Passauer einmal nachsitzen, weil sie im Viertelfinale auswärts in Fürstenfeldbruck verloren hatten. Aber in Spiel drei wurde daheim alles klar gemacht. Im Halbfinale gab es zwei Siege (7:1, 2:1) gegen die Mighty Dogs aus Schweinfurt. Überhaupt haben die Black Hawks in der ganzen Saison nur zwei Heimspiele verloren – zweimal gegen Vilshofen.

Auch im Finale reichen zwei Siege zum Titelgewinn und damit zum Aufstieg in die Bayernliga. Spiel zwei steigt am Sonntag (18 Uhr) in Erding, eine eventuell notwendige dritte Partie wäre kommenden Freitag in Passau. Blickt man auf den Kader der Black Hawks, wird deutlich, dass die Niederbayern für die Landesliga eigentlich überqualifiziert sind. Sie sind gespickt mit Spielern, die schon in der Oberliga und sogar in der 2. Liga recht erfolgreich im Einsatz gewesen sind.

Im Tor vertrauen die Passauer auf den bärenstarken Christian Hamberger (vormals Weiden und Pfaffenhofen) sowie den Ex-Deggendorfer Alexander Zitzelsberger. In der Abwehr stehen mit Nicolas Ackermann, der in Heilbronn und bei Franz Steer in Rosenheim war, dem gebürtigen Landshuter Ruben Kapzan, Mathias Pilz, Patrick Nutz und nicht zuletzt dem erst vor wenigen Wochen verpflichteten Patrick Geiger (vormals Heilbronn, Schwenningen und Deggendorf) viele erfahrene Akteure.

Das Paradestück ist aber der Angriff um Sturmführer Frank „The Tank“ Mrazek, der schon in der 2. Liga in Landshut und Garmisch zu den Top-Scorern zählte. Für Tore gut sind auch seine Kollegen Mario Dörfler, Tim Hirtreiter, Vladimir Detterer, Jürgen Lederer, Andreas Popp und nicht zuletzt Jan-Niklas Linnenbrügger. Er kam erst vor drei Wochen zu den Black Hawks und hat vor allem mit seinen drei Treffern gegen Schweinfurt eine deutliche Marke gesetzt.

Bis auf Alex Gantschnig und Johannes Pfeiffer steht Erding-Trainer Petr Vorisek wohl sein stärkster Kader zur Verfügung. Timo Borrmann hat zwar im Training einen Puck ins Gesicht bekommen, will aber heute spielen. Im Finale wollen eben alle dabei sein.

Erding – Bei den Erdinger Fans ist das Finalfieber ausgebrochen. Zwei Siege fehlen den Gladiators noch zum Bayernliga-Aufstieg. Der erste soll heute um 20 Uhr bei den Passau Black Hawks eingefahren werden. Aber die Niederbayern sind daheim eine Macht. Wenn man vor Saisonbeginn in Fachkreisen nachgefragt hat, wer im Finale stehen wird, dann hieß es fast nur: Erding und Passau. Nun ist dieses Traumfinale tatsächlich wahr geworden.

Von Wolfgang Krzizok

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