Gladiators stecken

Erding - Drei Punkte haben die Erding Gladiators am vergangenen Wochenende geholt und liegen damit weiter im Soll.

Das 3:2 in Lindau war Balsam auf die Erdinger Seele nach der 0:5-Heimschlappe gegen Sonthofen.

Nach einer knappen Viertelstunde lagen die Allgäuer 4:0 vorn, „und besser konnte es nicht laufen“, meinte ERC-Coach Heinz Feilmeier. Aber erst das 5:0 sei der endgültige „Genickbruch“ für die Graldiators gewesen. TSV-Trainer Petr Vorisek gab ihm bei der Analyse uneingeschränkt recht. „Vier Schüsse aufs Tor waren vier Tore“, meinte Erdings Trainer. „Im zweiten Drittel hatten wir einen guten Zug nach vorne, aber Sonthofen hat gut vor dem eigenen Tor gut gearbeitet, so dass wir letztlich keine Chance mehr hatten“. “

Voriseks Sorgenfalten vor dem Lindau-Spiel waren tief. So musste er auf Axel Schütz, Christian Mitternacht, Ales Jirik und Timo Borrmann verzichten. Seine letzte verbliebene etatmäßige Sturmreihe mit Kapitän Stefan Peipe, Daniel Krzizok und Sebastian Lachner schleppte sich angeschlagen durch die Partie, machte aber den Unterschied aus und erzielte alle drei Treffer. Nachdenklich macht Vorisek die Verfassung von Alex Gantschnig. Dieser ist nach seiner Verletzung nicht wieder in Tritt gekommen und hat in den bisherigen sechs Punkspielen noch kein einziges Tor geschossen. wk

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