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Alles Gute! Selbst beschenkt hat sich Erdings Martin Dürr (vorne), dem an seinem 33. Geburtstag der Treffer zum 5:1 für die Gladiators gelang. EHC-Torwart Kevin Yeingst hatte gegen den Gewaltschuss keine Abwehrchance. 

Gladiators stürmen in die Meisterrunde

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Mit der besten Saisonleistung schlagen die Erdinger Eishackler den EHC Waldkraiburg 6:1

Erding – Die Erdinger Eishackler haben es geschafft. Mit einem deutlichen 6:1 (1:0, 2:0, 3:1) gegen den EHC Waldkraiburg haben sich die Gladiators für die Meisterrunde qualifiziert, die am kommenden Freitag beginnt. Erster Gegner in der heimischen Halle ist der EHC Klostersee.

Knapp 1400 Zuschauer in der Erdinger Eissporthalle waren begeistert – sofern ihr Herz für die Gladiators schlug. Der Jubel nach der Schlusssirene wollte nicht enden, denn mit der besten Saisonleistung wurde Landkreis-Nachbar Waldkraiburg in einer insgesamt fairen Partie in die Knie gezwungen.

Von der ersten Minute an waren die Erdinger voll konzentriert, und man merkte den Gastgebern den unbedingten Siegeswillen deutlich an. Schon nach 56 Sekunden brachte der überragende Philipp Michl, der am Ende an fünf von sechs Treffern beteiligt war, die Gladiators mit einer genialen Einzelleistung 1:0 in Führung. Danach entwickelte sich eine packende Partie, und obwohl die Löwen als Tabellenzweiter schon sicher in der Meisterrunde waren, wollten sie diese Prestige-Partie nicht herschenken. Nur Torwart Christoph Schedlbauer und dem Pfosten war es zu verdanken, dass die Waldkraiburger die Partie nicht drehten, hatten sie doch einige Überzahl-Möglichkeiten.

Die Partie ging auf hohem Tempo weiter, mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Gegen Ende des zweiten Abschnitts stellten die Erdinger dann die Weichen auf Sieg. Daniel Krzizok fälschte in Überzahl einen Waldhausen-Schuss zum 2:0 ab (35.), und Michl schlenzte den Puck zum 3:0 in den Winkel (37.). In der Schlusssekunde kam es zur einzigen unschönen Szene der Partie, als Waldkraiburgs Josef Huber Erdings Schlussmann niederstreckte. Nach kurzer Handgreiflichkeit hatten sich die Gemüter aber schnell wieder beruhigt, noch dazu, weil Schedlbauer weitermachen konnte.

Im letzten Drittel waren gerade 100 Sekunden gespielt, da jagte Krzizok bei 5:3-Überzahl den Puck zum 4:0 ins Netz. Aber die Löwen gaben sich noch lange nicht geschlagen. Als zwei Erdinger auf der Strafbank saßen, traf Tomas Rousek zum 1:4 (52.), und die Waldkraiburger setzten nach. Aber sämtliche Hoffnungen der Gäste zerstörte nur zwei Minuten später Martin Dürr, der an seinem 33. Geburtstag mit einem Gewaltschuss das 5:1 besorgte und EHC-.Torwart Kevin Yeingst keine Chance ließ. Die Partie war jetzt gelaufen, und Alex Gantschnig erhöhte nach Zuspiel von Maxi Knallinger – es war der erste Bayernliga-Scorerpunkt des 19-Jährigen – auf 6:1. Der Rest war Jubelstimmung in Grün-Weiß, und selbst die Waldkraiburger Fans zollten dem Sieger fairen Applaus.

Statistik

Tore/Assists: 1:0 (1.) Michl (Waldhauen, Bernhardt), 2:0 (35.) Krzizok (Waldhausen, Michl/5-4), 3:0 (37.) Michl (Dürr, Wagner), 4:0 (42.) Krzizok (Zimmermann, Michl/5-3), 4:1 (52.) Rousek (Vogl, Srraka/5-3), 5:1 (54.) Dürr (Waldhausen, Michl), 6:1 (59.) Gantschnig (Knallinger) – HSR: Manuel Vorgeitz – Zuschauer: 1350 – Strafminuten: Erding 18, Waldkraiburg 16.

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