2:5 - Gladiators werden zu spät wach

Erding - Die erwartete Niederlage haben sich am Freitagabend die Erding Gladiators bei Spitzenreiter EC Peiting abgeholt. Mit 2:5 (0:4, 2:1, 0:0) hielt sie sich jedoch in Grenzen.

So oft Gladiators-Trainer Markus Knallinger seine Spieler bei der Busabfahrt auch durchzählte, es wurden einfach keine drei kompletten Blöcke. Borrmann, Jirik, Mayer, Pfeiffer, Zink und Markus Poetzel fehlten verletzt, Mitternacht sowie Neubauer waren krank und Ochmann mit dem Rosenheimer DNL-Team unterwegs. Kaum verwunderlich, dass das restliche Gladiatoren-Häuflein nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzte.

Im Gegensatz zum Spitzenreiter, der nahezu in Bestbesetzung antreten konnte und relativ schnell alles klar machte. Manfred Eichberger eröffnete bereits in der 3. Minute den Torreigen. Mitte des Drittels ging es Schlag auf Schlag: Florian Simon (11.) und Michael Kreitl (13.) erhöhten mit einem Doppelschlag auf 3:0, woraufhin Gladiators-Torwart Timon Ewert den Kasten verließ und für Viona Harrer Platz machte. Die stand nicht einmal zwei Minuten zwischen den Pfosten, da traf Josef Kottmair zum 4:0. Erding spielte in diesem ersten Durchgang viel zu zaghaft, hatte keine einzige echte Chance und schien von Minute zu Minute mehr zu resignieren.

Kaum hatte der zweite Abschnitt begonnen, stand es auch schon 5:0 durch Premysl Sedlak. Erinnerungen wurden wach an das erste Aufeinandertreffen in Peiting, als der Spitzenreiter 8:0 gewann. Doch plötzlich wurden die Gladiators munterer, nicht zuletzt auch dadurch bedingt, dass der Spitzenreiter ein wenig zurückschaltete.

Florian Engel wurde zunächst ein klares Tor aberkannt (32.), und das machte die Mannschaft offenbar wütend, die jetzt viel forscher auftrat. Prompt traf Johannes Giel zum 1:5, dem Alex Gantschnig zwei Minuten danach das 2:5 folgen ließ.

Im Schlussdrittel hatten die Erdinger dann durchaus noch die Gelegenheit zu einer weiteren Resultatsverbesserung, denn in den letzten zehn Minuten gab es sogar zwei Strafen gegen die Gastgeber. Doch wollte der Puck trotz einiger guter Chancen nicht mehr ins ECP-Tor.

So verließen die Gladiators das Peitinger Eis erhobenen Hauptes und haben sich vielleicht ein wenig darüber geärgert, warum sie nicht von Anfang an mit mehr Selbstvertrauen an die Sache herangegangen waren.

(wk)

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