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5:4 - Gladiators zittern sich zum Dreier

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Jubel, Trubel, Heiterkeit: Die Erding Gladiators (blaue Trikots) freuen sich über den Führungstreffer von Ales Jirik (r.), den dieser in Unterzahl erzielt hat. Am Ende gewannen die Gastgeber knapp mit 5:4 Toren. foto: bauersachs
Jubel, Trubel, Heiterkeit: Die Erding Gladiators (blaue Trikots) freuen sich über den Führungstreffer von Ales Jirik (r.), den dieser in Unterzahl erzielt hat. Am Ende gewannen die Gastgeber knapp mit 5:4 Toren. foto: bauersachs

Erding - Hauchdünn mit 5:4 Toren (2:0, 2:1, 1:3) gewannen die Erding Gladiators am Mittwoch gegen Oberliga-Schlusslicht Schweinfurt. Dabei hätten sie fast noch eine sichere Führung verspielt.

Bei Erding fehlten die beiden an der Schulter verletzten Sebastian Gumplinger und Daniel Krzizok, Schweinfurt musste auf Josef „Beppi“ Eckmair verzichten.

Die Schweinfurter legten los wie die Feuerwehr, und in den ersten 60 Sekunden kamen die Gladiators nicht aus ihrem Verteidigungsdrittel heraus. Zu allem Überfluss kassierte Erding dann auch noch eine Strafzeit. Doch acht Sekunden vor Abschluss der Strafe erkämpfte sich Ales Jirik den Puck und schloss das Break zum 1:0 ab (3.).

Wenig später marschierten kurz hintereinander zwei Gästespieler auf die Strafbank, und bei doppelter Überzahl markierte Ryan Martens schlitzohrig aus spitzem Winkel das 2:0. Schweinfurts Interimscoach Steffen Reiser - Trainer Viktor Proskuryakov ist aufgrund einer Matchstrafe noch gesperrt - nahm sofort eine Auszeit, um sein Team wieder in die Spur zu bringen.

So richtig klappte das zunächst aber nicht - die Mighty Dogs kämpften zwar, aber die großen Möglichkeiten ergaben sich nicht. Im Gegenteil: Bei einem Break hätte Patrice Dlugos fast das 3:0 erzielt (14.). Auch Martens (16.) und Manuel Kindl (17.), nach Doppelpass mit Timo Borrmann, hatten das 3:0 auf dem Schläger.

Das besorgte dann Borrmann nach 65 Sekunden im zweiten Drittel, als er Schweinfurts Schlussmann Benjamin Dirksen tunnelte. Die Mighty Dogs wirkten nun verunsichert, brachten kaum Zählbares zustanden, und wenn ein Schuss aufs Tor kam, parierte Patrick Ashton - bis zur 30. Spielminute: Da wehrte er einen Kämmerer-Schuss ab, sah für einen Moment den Puck nicht, und Marvin Moch staubte zum 1:3 ab. Die Antwort kam nur vier Minuten später. Nach gerade überstandener Unterzahl hatten die Gladiators Überzahl, und eine tolle Kombination schloss Sebastian Lachner per Direktabnahme zum 4:1 ab. Alex Gantschnig hätte nur zwei Minuten danach bei einem Gewühl vor dem Gästetor fast das 5:1 gemacht.

Auch im Schlussdrittel war die Partie mehr vom Kampf als von der Technik geprägt. Die Mighty Dogs bemühten sich zwar, das Ruder noch herumzureißen, aber in dieser Phase wurde deutlich, dass der Aufsteiger nicht ganz zu Unrecht das Tabellenende ziert.

Als Borrmann nach Zuspiel von Jirik auf 5:1 erhöhte, schien das die Vorentscheidung (47.), doch plötzlich stellten die Gladiators das Spielen ein und machten den Gegner stark. Lukas Rindos traf zunächst den Pfosten (50.), und nur fünf Minuten später stand es nach Treffern von Mikhail Nemirovsky (53.), Pascal Schäfer (55.) und Vitali Stähle (55.) nur noch 5:4. Diese Führung wackelte zwar, hielt aber dann doch. (wk)

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