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So wie beim Spiel gegen Peißenberg (weiße Trikots) müssen sich die Gladiators auch in Füssen wieder auf eine kampfbetonte Partie einstellen. 

Eishockey-Bayernliga

Im Allgäu wartet eine hohe Hürde auf die Gladiators

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Nur einmal müssen die Erding Gladiators an diesem Wochenende ran.

Erding – Diese Partie hat es allerdings in sich, denn die Mannschaft von Trainer Topi Dollhofer tritt am Freitagabend um 19.30 Uhr beim EV Füssen an. Es ist das Spitzenspiel des elften Spieltags, denn es trifft der Zweite auf den Dritten.

Allerdings zeigt ein genauerer Blick auf die Tabelle, dass sich die Platzierungen auch ganz schnell stark verschieben können. Bad Kissingen steht mit 23 Punkten an der Spitze, einen Zähler dahinter folgt Füssen, mit fünf Punkten Abstand auf Erding. Dahinter aber ist es richtig eng, und so hat Schongau als 13. und damit Vorletzter nur sieben Punkte weniger auf dem Konto als die Gladiators. Dazu kommt noch, dass die Mannschaften auf den Rängen neun bis 13 alle noch ein Nachholspiel ausstehen haben. So dicht lag das Feld in den vergangenen Jahren noch nie beieinander.

Die Füssener gehen leicht favorisiert in die Partie. Sie haben zwar einen enormen Umbruch hinter sich – elf Akteure haben den Verein verlassen –, haben aber Quantität durch Qualität ersetzt. Mit den gestandenen Ober- und Bayernligaspielern Stefan Rott (Memmingen), Max Dropmann, Markus Vaitl (beide Buchloe) und Marius Klein (Schongau) sowie den Nordamerikanern Tyler Wood und Samuel Payeur hat der EVF deutlich an Klasse dazu gewonnen und gilt als ganz heißer Titelanwärter.

Die beste Abwehr, um die beiden starken Torhüter Andreas Jorde und Benedikt Hötzinger, sowie der drittstärkste Sturm der Liga sprechen eine deutlich Sprache. Die Mischung stimmt bei den Allgäuern. So sind in der internen Scorerliste neben Routiniers wie Vaitl, Lubos Velebny, Eric Nadeau und Ron Newhook auch Nachwuchsspieler wie Marius Keller (22), Marc Besl (21) oder Tobias Maier (19) ganz vorne zu finden. Verantwortlich für das Team ist neben Cheftrainer Andreas Becherer sein Co Max Holzmann, der in der Saison 2010/11 das Gladiators-Trikot getragen hat.

Eine sehr schwere Aufgabe also, die den Erdinger Eishacklern heute Abend bevorsteht. Vergangene Saison gelang die große Überraschung, als die Gladiators nach einer 2:5-Heimniederlage gegen Füssen im Allgäu mit 3:2 Toren gewannen und drei Zähler entführten. Heute wäre Coach Dollhofer wohl schon mit einem Zähler zufrieden.

Wie schon in der Vorwoche fällt Verteidiger Christian Mitternacht mit Leistenproblemen aus. Bei Philipp Michl wird es sich aus beruflichen Gründen erst wieder kurzfristig entscheiden, ob er die Fahrt nach Füssen antreten kann. Dafür haben sich die zuletzt erkrankten Simon Pfeiffer und Philipp Spindler wieder zurückgemeldet.

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