Zum Spieler des Jahres wählten die Gladiators-Fans Top-Torjäger Daniel Krzizok. Matthias Baumann (r.) überreichte eine Urkunde und ein Action-Foto. foto: lilpics

Knallinger: „Nur Fans haben keinen Fehler gemacht“

Erding - Zusammen mit ihren Fans, Freunden und Sponsoren haben die Erding Gladiators ihren Saisonabschluss in Schwabbauers Hofschänke in Werndlfing gefeiert.

Auch wenn die Euphorie nicht so groß war wie vergangenes Jahr, als der Aufstieg in die Oberliga gefeiert wurde, war es dennoch ein rundum gelungener Abend. „Wir hoffen natürlich, dass wir in der Oberliga bleiben“, erklärte Abteilungsleiter Ralf Kürten unter großem Beifall am Ende seines Rückblicks.

Die Fan-Sprecher Konstantin Friebel und Florian Well meinten, dass es trotz des letzten Platzes „immer sehr viel Spaß gemacht“ habe. „Wir wussten ja vorher, dass es sehr schwer wird“, sagte Friebel. Aber die Mannschaft habe immer ihr Bestes gegeben. Auf die Frage, ob denn die Ultras so gefährlich und gewaltbereit seien, wie man immer lese, sagte er: „Ein Ultra ist jemand, der hundertprozentig hinter seinem Verein oder seinem Team steht. Das hat mit Gewalt überhaupt nichts zu tun.“

Trainer Markus Knallinger nutzte die Gelegenheit, um sich bei den Fans für die großartige Unterstützung zu bedanken. „Spieler und Trainer haben Fehler gemacht“, meinte er. „Ihr seid die einzigen, die keinen Fehler gemacht habt, denn ihr wart immer da.“ Interessant auch die Ausführungen von Nachwuchs-Landestrainer Stefan Teufel, der erklärte, wie man den Nachwuchs beim TSV Erding wieder voranbringen könne. Er werde sich hier auch selbst konzeptionell einbringen, erzählte er.

Matthias Baumann, Webmaster der Gladiators-Homepage, ehrte den Spieler des Jahres. Mit überwältigender Mehrheit wurde Torjäger Daniel Krzizok gewählt. Bei der Internet-Abstimmung entfielen auf ihn knapp 48 Prozent. Dahinter folgten Viona Harrer (16,9), Ales Jirik (7,0) und Florian Engel (5,6).

Bürgermeister Max Gotz lobte die „Sportstadt Erding“, mit den hohen Investitionen in den vergangenen Jahren. Er blickte auch nach vorne und sagte, dass sich auch in Zukunft im Sportstättenbau etwas tun müsse.

Höhepunkt des Abends war die Versteigerung der Heimspieltrikots. Das meiste Geld brachte, wie schon im Vorjahr, das Leibchen von Rudi Lorenz, mit 260 Euro. In der Geld-Rangliste folgten Felix Kürten (195) und Daniel Krzizok (180). Zum Abschluss wurden schließlich noch die Rockantenne-Aufwärmtrikots verlost. wk

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