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Manu hält mit Brummschädel

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Erding - Gladiators-Goalie Neubauer ist mehr als nur Ersatz für Viona Harrer.

Auch wenn bei der 3:4-Penaltyniederlage am Sonntag in Schweinfurt nur ein Punkt herausgesprungen ist, waren die Verantwortlichen des Eishockey-Bayernligisten Erding Gladiators zufrieden. Hatte die Mannschaft ihr Soll doch schon am Freitag mit dem hart erkämpften 5:4 gegen Pfaffenhofen erfüllt.

In beiden Begegnungen war besonders die Erdinger Defensive gefordert. Mangels Routine vor der Saison als Schwachstelle der Gladiators ausgemacht, hat bisher nur Schweinfurt weniger Gegentore kassiert. „Es ist schön, wie die Mannschaft zusammenhält und einer für den anderen kämpft“, freut sich Abteilungsleiter Ralf Kürten.

So wie am Wochenende. Da stand vor allem Torwart Manuel Neubauer im Mittelpunkt, der die bei der Nationalmannschaft weilende Viona Harrer nicht nur vertrat, sondern absolut ersetzte. „Manu hat super gehalten“, schwärmte Trainer Petr Vorisek nach der Pfaffenhofen-Partie, wollte es aber durchaus als Lob an die gesamt Abwehr verstanden haben. Da stehen nämlich fast nur Jung-Füchse wie die 19-jährigen Lars Bernhardt und Florian Mayer, der 23-jährige Johannes Pfeiffer, Ferdinand Zink und Maximilian Hillebrand, sowie der 21-jährige Alex Rauscher. Einziger Routinier in der Abwehr ist der 28-jährige Rudi Lorenz, der die junge Verteidiger-Garde führt - und auch vorangeht. So wie in Schweinfurt, als er sich gleich zweimal in die Torschützenliste eintrug.

Torwart Neubauer stand da vor der härtesten Prüfung seiner jungen Laufbahn, denn es war kein Ersatz-Torhüter dabei. Sven Schubert war beruflich verhindert und Andreas Gerlspeck hatte sich am Samstag beim Jugendspiel verletzt. Zu allem Überfluss bekam Neubauer im ersten Drittel noch einen harten Schuss auf die Maske, musste kurz behandelt werden, hielt aber trotz Brummschädel durch. wk

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