Nach zwei Niederlagen muss ein Sieg her

Erding - Zum ersten Match im neuen Jahr empfängt Spitzenreiter Erding Gladiators am Sonntag, 2. Januar, um18 Uhr in heimischer Eissporthalle den EV Lindau.

Die Islanders belegen als Aufsteiger derzeit den drittletzten Tabellenplatz und reisen als Außenseiter an.

Dabei war beim Bodensee-Club im Jahr 2010 eine Eishockey-Euphorie ausgebrochen. Das am See gelegene Stadion bekam nicht nur das lang ersehnte Dach, der Mannschaft gelang auch der Aufstieg in die Bayernliga. „Gekommen, um zu bleiben“, gaben die Verantwortlichen um den Club-Vorsitzenden Marc Hindelang als Motto heraus. Das Team wurde namhaft verstärkt, und so wollten die Islanders in der Bayernliga nicht nur bleiben, sondern quasi als Hecht im Karpfenteich auch ein Wörtchen um Platz acht mitreden. Routinierte Spieler wie Andreas Pufal, Jiri Kunce, Mike Dolezal, Jim Nagle, Pavel Mojtek, David Volek oder auch der zuletzt reaktivierte Martin Valenti würden jeder Bayernliga-Truppe gut zu Gesicht stehen. Dazu kommen noch talentierte Nachwuchsspieler mit zum Teil höherklassiger Erfahrung, wie Milan Liebsch oder Dominic Mahren. Interessant auch das Torhütergespann mit dem bald 41-jährigen, ehemaligen Erstliga-Keeper Waldemar Quapp und dem 23-jährigen Michael Gundlach. Dieser hat nur die besten Erinnerungen an das TSV-Stadion, nachdem er mit dem Kasseler Nachwuchs 2005 den deutschen Jugend-Meistertitel in Erding unter Dach und Fach gebracht hatte. Umso enttäuschender ist für die Islanders, dass sie derzeit nur Drittletzte sind.

Beim Hinspiel hatten die Gladiators massive Probleme, ehe sie sich 3:2 durchsetzten. Also wird die Truppe von Petr Vorisek den Gegner trotz des Tabellenstandes nicht unterschätzen. Der TSV-Trainer wird voraussichtlich auf seinen bewährten Kader zurückgreifen können und hofft nach zuletzt zwei Niederlagen auf ein Erfolgserlebnis, damit die Konkurrenz nicht noch näher rückt. wk

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