Oberliga: Gladiators sind heiß aufs Kellerderby

Erding - Zwei lösbare, aber äußerst schwierige Aufgaben warten auf die Erding Gladiators. Am Freitag um 20 Uhr kommt es in Erding zum Oberliga-Kellerderby gegen den EHC Klostersee.

Am Sonntag (18.30 Uhr) geht es zu den wieder erstarkten Deggendorfern. Dort hängen die Trauben sehr hoch.

„Wir haben nichts zu verlieren“, gibt Erdings Trainer Markus Knallinger die Richtung vor dem Kampf gegen Klostersee vor. Die Grafinger sind Vorletzter, Erding Letzter - mit 15 Punkten Abstand. „Ich mache mir jetzt keine Gedanken über irgendwelche Rechenspielchen“, sagt Knallinger. „Wir müssen einfach so viel wie möglich gewinnen und aus.“ Die Grafinger haben bislang eine Saison mit Höhen und Tiefen hingelegt. Nach mäßigem Start und Kritik am Ausländer-Duo White/Guentzel, begann ein Höhenflug. Die Kritiker waren schnell verstummt, denn die beiden Kanadier standen plötzlich auf den Plätzen eins und zwei der Oberliga-Scorerliste. Doch dann wurde Klostersee vom Verletzungspech gebeutelt. Ryan Guentzel fehlt mit lädierter Schulter nun schon seit vier Wochen, für Gert Acker ist die Saison nach einer schweren Oberschenkelverletzung beendet, und vergangenen Sonntag erwischte es Max Kaltenhauser an der Schulter: Er ist bereits operiert worden, auch für ihn ist die Saison vorbei. „Das hat aber letztlich nicht viel zu sagen“, meint Knallinger. „Auch wir haben zwischendurch viele Verletzte gehabt und haben nicht viel schlechter gespielt.“

Als Ersatz reaktivierten die Grafinger zunächst Johannes Wieser, nun haben sie auch noch Mario Jann vom DEL-Club EHC München für vier Spiele ausgeliehen. „Man muss abwarten, ob und wie der Mario dem Spiel seinen Stempel aufdrücken kann“, sagt Knallinger.

Der Gladiators-Kader ist bis auf die Langzeitverletzten Markus Poetzel, Johannes Pfeiffer und Ferdinand Zink fast komplett. Nur Timo Borrmann fehlt noch. „Er hat das Training wieder aufgenommen, möchte es aber frühestens am Sonntag versuchen“, erzählt Erdings Coach. Im Tor wird wohl Viona Harrer beginnen. „Sie hat super gehalten gegen Passau, alleine wie sie die zwei Alleingänge in der Verlängerung entschärft hat, das war schon klasse“, sagt Knallinger. „Ich sehe keinen Grund, warum sie gegen Klostersee nicht halten sollte.“ (wk)

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