Die neuen Eishockeychefs: Michael Westphal und Franz Bittel (v. l.).
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Die neuen Eishockeychefs: Michael Westphal und Franz Bittel (v. l.). (TSV)

EISHOCKEY

Erdinger Postenrochade: Zwei Teams, eine Führungsmannschaft

  • Dieter Priglmeir
    vonDieter Priglmeir
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Die Eishockey-Führung des TSV Erding sieht völlig neu aus. Nach dem Rückzug der bisherigen Abteilungsleitung haben sich zwei Interessensgruppen zusammengefunden. Und das sind die Neuen:


Neben dem bisherigen Eishockeychef Rainier Sabus kandidieren auch sein Stellvertreter Wolfgang Krzizok sowie Schriftführer Rolf Bluhme, Jugendleiterin Claudia Modlmayr, Kassier Andreas Weigel sowie die Beisitzer Axel Schütz und Daniel Krzizok nicht mehr für ein Amt in der Abteilungsleitung.

Wie berichtet, hatte Michael Westphal schon ein komplettes Team für die Nachfolge präsentiert. Sein bisheriger Gegenpart Franz Bittel (38) hatte seine Trümpfe im Vorfeld noch nicht aufgedeckt. Durch die Fusion beider Teams ) kommt es laut Pressemitteilung der Abteilung „zu einer gewissen Postenrochade, um alle Belange beider früheren Gruppen gerecht zu werden“.

Kommissarischer Abteilungsleiter ist demnach Westphal, Stellvertreter wird Bittel. Christian Fragner, der ursprünglich als Vize vorgesehen war, bleibt als „Beisitzer Abteilungsleiter“ im Führungsteam. Den Posten des Kassiers übernimmt Christoph Mosbauer, Schriftführer wird der langjährige Pressesprecher David Whitney. Beide waren im Team Westphal auch so in diesen Ämter vorgesehen.

Sarah Pham Tich, für die Jugendleitung eingeplant, zieht sich allerdings zurück. Zu den Gründen wollte sie sich gegenüber der Heimatzeitung nicht äußern. Sie würdigte allerdings „die herausragende Leistung der alten Abteilungsleitung“, die Grundlage für das weitere Bestehen der Eishockey-Abteilung sei. „Rainier Sabus hat mit seiner Umsicht und seiner Fähigkeit, die schwierigsten Situationen zu meistern, einen sehr guten Job gemacht. Claudia Modlmayr hat mit ihrem immer offenen Ohr für Gleichberechtigung und Fairness eingestanden.“ Jugendleiterin ist nun Astrid Stetter. Sie war bisher nicht im Team Westphal vertreten und ist deshalb eher Bittels Mannschaft zuzuordnen. Das gilt auch für Kerstin Teichert (Beisitzer Jugendleitung) und Tina Stiebritz (Beisitzer Kassier). Alle Posten müssen jedoch noch durch eine ordentliche Mitgliederversammlung der TSV-Sparte bestätigt werden.

„Durch die Integration beider Teams erreichen wir eine bisher unerreichte Synergie, über die ich mich sehr freue“, sagt Westphal. „Jetzt können wir mit vereinten Kräften für das Wohl des Vereins und seine Zukunft arbeiten. Es gibt viel zu tun. Die aktuellen Zeiten machen unsere Arbeit nicht gerade leicht, aber wir werden mit vollem Elan unser Bestes geben.“

Und auch Westphals Stellvertreter Bittel betonte: „Ich freue mich persönlich auf die kooperative Zusammenarbeit und bin mir sicher, dass wir uns hervorragend ergänzen werden. Die jetzige Zusammensetzung lässt mich sehr zuversichtlich in die Zukunft blicken. Im Hinblick auf die Nachwuchsarbeit in Erding haben wir gute Lösungen gefunden und neue Perspektiven geschaffen.“  

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