Unüberwindbar: Viona Harrer im TSV-Tor gelang ihr erster Shutout in dieser Saison. F.: Kressierer
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Unüberwindbar: Viona Harrer im TSV-Tor gelang ihr erster Shutout in dieser Saison. F.: Kressierer

Serie der Erding Gladiators hält

Erding - Das Vorisek-Team bleibt nach dem 4:0-Erfolg gegen Schweinfurt weiter ungeschlagen. Schütz, Borrmann, Lorenz und Peipe treffen.

Die Erding Gladiators bleiben in der Eishockey-Bayernliga auch nach dem vierten Spieltag ungeschlagen. Gestern Abend gelang der Truppe von Trainer Petr Vorisek gegen die Schweinfurt Mighty Dogs ein 4:0-Sieg (2:0, 1:0, 1:0).

Bis auf Johannes Giel konnte Coach Vorisek diesmal auf seinen stärksten Kader zurückgreifen. Beide Teams spielten von der ersten Sekunde an forsch nach vorne. Die erste Chance der Erdinger brachte in der 4. Minute auch gleich das erste Tor: Nach einem Schuss von Rudi Lorenz stocherte Axel Schütz den Puck ins Tor. In einer ausgeglichenen Partie gelang den Gastgebern in der 11. Minute dann das 2:0. Ales Jirik, stärkster Erdinger gestern Abend, hatte sich den Puck erkämpft, Alex Gantschnig zurückgelegt, und Timo Borrmann vollstreckte aus kurzer Distanz. Nach einer Viertelstunde hatten die TSV-Fans noch zweimal den Torschrei auf den Lippen: Doch einen Treffer von Borrmann annullierte der umsichtige Hauptschiedsrichter Thomas Maier, und wenig später parierte Schweinfurts Torwart Varian Kirst gegen den alleine auf ihn zulaufenden Sebastian Lachner.

Im zweiten Abschnitt wurde die Partie von beiden Seiten noch intensiver geführt, blieb aber stets im Rahmen. Bei Gladiators-Überzahl verfehlte zunächst Borrmann das leere Tor, doch nur wenige Sekunden später wuchtete Rudi Lorenz den Puck unhaltbar zum 3:0 unter die Latte. Schweinfurt spielte nun noch offensiver und hatte auch Möglichkeiten, doch Viona Harrer hielt - wie schon am Freitag in Pfaffenhofen - erstklassig. Folglich ergaben sich Konter für die Gastgeber, die jedoch nichts einbrachten. Und selbst als Erding 70 Sekunden lang eine 5:3-Überzahl hatte, fiel kein weiterer Treffer für die Gladiators.

Die Erdinger Fans rauften sich auch im dritten Drittel zunächst die Haare ob der Vielzahl der vergabenen Einschussmöglichkeiten. Gantschnig, Peipe, Bellstedt, Borrmann und Krzizok hatten Chancen quasi im Zwei-Minuten-Takt, doch Kirst hielt ebenso stark wie sein Gegenüber im TSV-Tor.

Weil Schwewinfurt auch nie aufsteckte und immer wieder gefährlich vor dem Erdinger Gehäuse auftauchte, durften sich die Gastgeber nicht zu sicher fühlen. Die Erlösung dann erst in der 56. Minute, als Stefan Peipe den Puck zum 4:0 über die Linie drückte. Jetzt ging es nur noch darum, Viona Harrer zu unterstützen, damit ihr ein so genamnnter Shutout gelingt - und es klappte. wk

Statistik

Tore: 1:0 (4.) Schütz (Lorenz), 2:0 (11.) Borrmann (Gantschnig, Jirik), 3:0 (27.) Lorenz (Gantschnig, Jirik/5-4), 4:0 (56.) Peipe (Krzizok, Lachner). - Hauptschiedsrichter: Thomas Maier. - Zuschauer: 650. - Strafminuten: Erding 12, Schweinfurt 14 + 10 (Nemirovsky).

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