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Wer mit wem spielt, ist nicht ausschlaggebend

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Erding - Für den Gladiators-Trainer zählt in Memmingen und gegen Buchloe eine konzentrierte Defensivleistung seiner Mannschaft.

„Wenn wir an jedem Wochenende drei Punkte holen, wäre das ideal“, weiß Erdings Trainer Rudi Sternkopf. „Und optimal wäre es, wenn wir das gleich im ersten Wochenend-Spiel schaffen würden.“ Das bestreiten die Gladiators heute Abend (20 Uhr) beim ECDC Memmingen. Am Sonntag (18 Uhr) hat der TSV Heimrecht gegen den ESV Buchloe.

„Sollte es aber nicht im ersten Spiel gelingen, werden wir nicht in Panik verfallen“, ergänzt Sternkopf. Der heutige Gegner ist nämlich unberechenbar. Eigentlich sei der Meisterrunden-Zug für die Indians schon abgefahren. Sie haben nur noch eine theoretische Chance. „Aber ich gehe davon aus, dass sie heute nach dem letzten Strohhalm greifen wollen.“ Äußerste Vorsicht ist also für die Gladiators geboten, die in der Tabelle besser dastehen und favorisiert sind. Dennoch glaubt Sternkopf: „Mehr unter Druck steht Memmingen.“

Erdings Banden-Chef kann in etwa auf den Kader der vergangenen Spiele zurückgreifen. Markus Poetzel fehlt nach seiner Schulterverletzung. Außerdem zwickt Patrick McGehee der Rücken, und Mario Calligaro kränkelt. Wie er die Reihen zusammenstellen wird, hat Sternkopf schon im Kopf, stellt aber auch klar: „Es ist nicht ausschlaggebend, wer mit wem spielt, viel wichtiger ist, dass jeder eine konzentrierte defensive Leistung abruft.“ Sternkopf betont seine Maxime: „Ich möchte, dass wir zusammen zum Erfolg kommen.“

Das soll auch für die Partie gegen Buchloe gelten. Die Mannschaft hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten zu einem ernsthaften Mitkonkurrenten um einen Meisterrundenplatz gemausert. Nur vier Zähler haben die Allgäuer Rückstand auf die Gladiators und nach dem Auswärtserfolg in Pfaffenhofen vergangene Woche den Anschluss wieder geschafft. „Buchloe ist brutal in die Erfolgsspur zurückgekehrt“, weiß Sternkopf. Aber für ihn gilt: „Daheim wollen wir auf alle Fälle gewinnen.“ (wk)

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