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Trainer plagen Personalsorgen

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Mit vier Treffern schoss Daniel Krzizok (Nr. 18) im Saison-Auftaktspiel die Gäste aus Memmingen beim 7:4-Erfolg fast im Alleingang ab. Archiv-foto: Kressierer
Mit vier Treffern schoss Daniel Krzizok (Nr. 18) im Saison-Auftaktspiel die Gäste aus Memmingen beim 7:4-Erfolg fast im Alleingang ab. Archiv-foto: Kressierer

Erding - Nach dem lockeren Pfronten-Doppelspieltag geht es für die Erding Gladiators wieder zur Sache: heute beim ECDC Memmingen (20 Uhr) und am Sonntag zuhause (18 Uhr) gegen n Höchstadt.

Wie knifflig die Aufgabe in Memmingen für den Bayernliga-Spitzenreiter wird, belegt nicht zuletzt die Tatsache, dass die Allgäuer die drittbeste Heimmannschaft stellen. Allerdings brauchen sich die Erdinger als zweitbestes Auswärtsteam nicht zu verstecken. Im Hinspiel haben die Gladiators die Indians beim 7:4 zum Saisonauftakt kalt erwischt. Dafür will Memmingen Revanche, muss diese allerdings ohne den gesperrten Martin Jainz angehen. Dass die Indians um Spieler wie Newhook, Löhle, Switzer, Tenschert und Paule auch ohne ihren Häuptling sehr stark sind, haben sie vergangene Woche mit dem klaren 4:0-Heimsieg gegen Peißenberg bewiesen.

Da hat Erdings Trainer Petr Vorisek weit größere Personalsorgen. Auf der Verletztenliste stehen nach wie vor Viona Harrer, die allerdings das Training wieder aufgenommen hat, Christian Mitternacht und Alex Gantschnig. Verteidiger Florian Mayer wird aus beruflichen Gründen fehlen, ist aber am Sonntag wieder dabei. Außerdem kränkeln einige Akteure wie Abwehrspieler Max Holzmann, der jedoch gegen seinen Ex-Club unbedingt dabei sein will. Drei Blöcke sollte Vorisek trotzdem auf die Beine bringen können. Die Memminger sind zwar nur Zehnter, doch fehlen zu Platz sieben nur drei Punkte.

Schon etwas abgeschlagen ist dagegen Sonntags-Gegner Höchstadt, der sechs Zähler hinter Memmingen auf Platz elf liegt. Bei den Höchstadtern hatten sich die Verantwortlichen etwas mehr ausgerechnet und haben vor einigen Wochen Trainer Jan Vavrecka entlassen, um die Mannschaft mit einem neuen Coach wieder in die Spur zu bringen. Unter Jan Cizek ist sofort ein deutlicher Aufwärtstrend erkennbar geworden, so dass die jungen Gladiators gegen die routinierte Truppe höllisch aufpassen müssen, um nicht eine böse Überraschung zu erleben. (wk)

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