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Krabbat gibt sich reuig und entschuldigt sich

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Von: Roland Halmel

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Dominic Krabbat wechselt zum zweiten Mal von Peiting nach Peißenberg.
Der Neue ist ein Rückkehrer: Dominic Krabbat wechselt zum zweiten Mal von Peiting nach Peißenberg. © Roland Halmel

Von Misstönen begleitet war der Abgang von Dominic Krabbat aus Peißenberg vor einigen Monaten. Jetzt haben beide Seiten wieder zueinander gefunden.

Peißenberg – Erst war er da, dann war er plötzlich weg – und jetzt ist er wieder da. So verliefen kurz zusammengefasst die vergangenen elf Monate in der Beziehung zwischen den Peißenberg „Miners“ und Dominic Krabbat. Nachdem der Stürmer mit großen Vorschusslorbeeren im vergangenen Sommer als Neuzugang vom Nachbarn EC Peiting begrüßt worden war und Krabbat die in ihn gesteckten Erwartungen in der Bayernliga auch erfüllte, war er im Dezember mit einem Mal weg. Personalsorgen beim ECP und die Chance, noch einmal in der Oberliga spielen zu können, waren der Auslöser für die plötzliche Rückkehr von Krabbat zu seinem Stammverein, was bei den „Miners“-Verantwortlichen und bei den Fans für Verstimmung sorgte.

Der Kontakt zu Dominic war nie abgebrochen.

„Miners“-Chefin Lisa Steidl

Für die Spartenleitung und auch das Trainerteam ist das Thema in der Zwischenzeit aber abgehakt. Somit stand einem zweiten Engagement von Krabbat in Peißenberg nichts im Weg. „Der Kontakt zu Dominic war nie abgebrochen,“ berichtete „Miners“-Chefin Lisa Steidl. „Wir haben seine weitere Laufbahn in der Oberliga verfolgt und er hat auch alle weiteren Spiele der Miners verfolgt“, so Steidl. „Dominik war sportlich eine absolute Bereicherung für die Miners, aber auch menschlich kam er in der Kabine gut an“, berichtete Steidl. In seinen 16 Spielen für die Peißenberger kam Krabbat auf beachtliche 31 Scorerpunkte (15 Tore, 16 Vorlagen). Damit gehörte er zu den Topscorern der Liga. In Peiting stand er dann noch in 22 Spielen auf dem Eis, in denen er 18 Scorerpunkte (13 Tore, fünf Vorlagen) in der Bilanz stehen hatte.

Krabbat hat mit Vorstandschaft und Mannschaft gesprochen

„Sein Abgang letztes Jahr war für den Verein, die Mannschaft und auch die Fans zu dem damaligen Zeitpunkt nicht schön“, gab Steidl zu. Mit einem gewissen zeitlichen Abstand sei dessen Entscheidung aber verständlich gewesen. „Dominic hat mit allen Beteiligten gesprochen, und somit haben Vorstandschaft und Mannschaft beschlossen, ihm noch einmal eine Chance zu geben“, sagte Steidl. Die „Miners“-Chefin freut sich, dass Krabbat jetzt wieder für ihre Mannschaft stürmen wird.

Krabbat bitte Fans um Entschuldigung und bittet um Nachsicht

Der 35-Jährige Routinier hatte auch selbst erkannt, dass sein plötzlicher Abschied nicht gut ankam. „Dafür möchte ich mich bei den Fans entschuldigen. Ich habe damals meine letzte Möglichkeit gesehen, in der Oberliga zu spielen, und diese Chance wollte ich einfach nutzen. Ich denke, das hab’ ich auch getan und damit ist es auch gut“, sagte Krabbat, der froh ist, dass ihm die Führung der Peißenberger eine zweite Chance einräumt. „Ich hoffe, ihr gebt sie mir auch“, so seine Bitte an die Fans. Für die kommende Saison ist er jedenfalls mehr als zuversichtlich: „Wir haben eine super Mannschaft, mit der wir wirklich etwas Großes erreichen können, gemeinsam mit euch.“

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