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Auf zum Duell mit den „Löwen“: Valentin Hörndl (rechts) und die „Eishackler“ müssen den EHC Waldkraiburg bezwingen, um in die Play-offs einzuziehen. Das Foto entstand beim Peißenberger 6:2-Sieg in der Vorrunde.
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Korbinian Sertl (l.) hütete ehemals das Waldkraiburger Tor, rechts Andreas Scholz.

Eishockey: Bayernliga

Spannung in den Pre-Play-offs: „Eishackler“ sind heiß auf die „Löwen“

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  • Roland Halmel
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Start in die Pre-Play-offs: Die „Eishackler“ aus Peißenberg treffen auf die „Löwen“ aus Waldkraiburg. Für alle ein besonderes Duell - vor allem für Peißenbergs Torwart.

Peißenberg – Zumindest für Korbinian Sertl hätte es nicht besser kommen können. In den Pre-Play-offs spielt der Torhüter der Peißenberger „Eishackler“ nun gegen seinen Ex-Klub. Die „Löwen“ des EHC Waldkraiburg sind der Gegner der Peißenberger. Wer zuerst zwei Spiele gewinnt, zieht in die Play-offs zur Oberliga ein. Klar ist: Kommt Peißenberg weiter, dann geht es gegen den ERC Sonthofen (Erster der Zwischenrunde Aufstieg). Die Allgäuer haben zwar Insolvenz angemeldet, doch das Team kann (das ergab ein Gespräch mit dem Insolvenzverwalter) die gesamten Play-offs bestreiten.

Doch bis sich die „Eishackler“ mit den Sonthofenern beschäftigen können, ist es noch ein weiter Weg. Zunächst einmal steht am heutigen Freitag das erste Spiel in Waldkraiburg auf dem Programm (20 Uhr). Am Sonntag treffen beide Teams in Peißenberg aufeinander (17.30 Uhr). Ein mögliches drittes Spiel würde am Dienstag, 10. März, in Waldkraiburg ausgetragen.

Eishackler: Zum Weiterkommen muss Sieg in Waldkraiburg her 

„Die Jungs sind heiß und die Stimmung ist gut“, freut sich Trainer Simon Mooslechner auf die Duelle mit den „Löwen“. Mit einer guten Leistung in den Pre-Play-off-Spielen wollen die „Eishackler“ auch den eigenen Anhang versöhnen, denn die Saison war bislang nicht so erfolgreich verlaufen wie gedacht. Die Waldkraiburger wissen aber auch, dass die Peißenberger nicht zu unterschätzen sind. „Wir erwarten einen heißen Tanz“, erklärten die Waldkraiburger in einer Pressemitteilung, was darauf schließen lässt, dass sie sich nicht als haushohen Favoriten erachten. In der Aufstiegsrunde gelangen in 14 Spielen sechs Siege, zwei davon in der Verlängerung.

„Wir rechnen uns schon was aus“, sieht Mooslechner durchaus Chancen auf ein Weiterkommen. Dazu muss aber unbedingt ein Auswärtssieg her. Das bis dato letzte Gastspiel in Waldkraiburg, im Oktober in der Vorrunde, verloren die „Eishackler“ deutlich mit 2:5.

Eishackler: So gut wie alle Mann an Bord

Aktuell muss Mooslechner nur auf den am Freitag gesperrten Manuel Singer verzichten. Fraglich ist der Einsatz des erkälteten Tobias Estermaier. Letzterer fehlte auch beim 6:2-Heimerfolg der Peißenberger gegen den EHC, bei dem die beiden Kontingentspieler Tomas Rousek und Josef Straka herausstechen. Die beiden Tschechen sammelten in dieser Spielzeit zusammen fast 130 Punkte. Davon wollen sich die Eishackler aber nicht einschüchtern lassen. „Für uns beginnt die Saison quasi noch mal neu, und die soll jetzt so lange wie möglich gehen“, hofft Eishackler-Sprecher Andreas Schugg, den Schwung aus den letzten Erfolgen auch in den Pre-Playoffs mitnehmen zu können.

Fanbus: Zum Auswärtsspiel gegen den EHC Waldkraiburg am Freitag, 6. März, wird von den Peißenbergern ein Fanbus eingesetzt. Anmeldungen nimmt Andreas Schugg unter 0151/5108 9843 (Telefonisch, per Whatsapp oder per SMS) entgegen. Das Ticket kostet 15 Euro. Die Abfahrtszeiten: 17.15 Uhr Eishalle, 17.20 Uhr Rathaus, 17.25 Uhr Kriegerdenkmal.

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