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Gelingt wieder der Favoritensturz? Im Hinspiel besiegten Manfred Eichberger (re.) und die „Eishackler“ den als Spitzenreiter angereisten EV Füssen. Am Freitag gastiert nun Peißenberg bei den wieder ganz vorn stehenden Allgäuern. 

Eishockey: Bayernliga

„Eishackler“ treffen auf die beiden Top-Teams

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Das werden harte Spiele für die Peißenberger „Eishackler“: Am Freitag geht es zum Spitzenreiter nach Füssen, am Sonntag kommt der HC Landsberg.

Peißenberg – Es sind klangvolle Namen und zugleich schwere Aufgaben, die den TSV Peißenberg in den kommenden zwei Partien beschäftigen. Am Freitag (19.30 Uhr) tritt das Team des Trainergespanns Sepp Staltmayr/Simon Mooslechner beim EV Füssen an. Der 16-fache deutsche Meister ist bislang das Maß der Dinge in der Bayernliga. Mit 42 Punkten aus 17 Spielen liegen die Allgäuer in der Tabelle auf dem ersten Platz.

Dass die Füssener allerdings auch schlagbar sind, haben unter anderem die „Eishackler“ bewiesen. Auf heimischem Eis brachten die Peißenberger im Oktober den Füssenern die erste Saisonniederlage bei (3:2 im Penaltyschießen). Es gebe eben auch beim Führenden der Bayernliga „gewisse Schwächen“, so TSV-Sprecher Andreas Schugg. „Die gelte es auszumachen und auszunutzen.“ Allzu viele Defizite sind es aber nicht, denn immerhin haben die Füssener zuletzt achtmal in Serie gewonnen. Dazu gehört allerdings auch ein knapper Erfolg erst nach Verlängerung beim Schlusslicht Pegnitz. In der Scorerliste beim EVF liegen drei Spieler mit je 28 Punkten ganz vorn: der 20-jährige Kanadier Samuel Payeur (17 Tore), Markus Vaitl (10 Tore) und Marc Besl (6 Tore).

Um keinen Deut leichter wird für die „Eishackler“ am Sonntag das Heimspiel gegen den HC Landsberg (17 Uhr). Bei den „Riverkings“, die zuletzt fünf Siege in Folge verbuchen konnten, sorgen zahlreiche Akteure Akzente, die vormals beim TSV Peißenberg in Aktion waren. Der Kanadier Tyler Wiseman „trifft wieder wie am Fließband“, so TSV-Sprecher Schugg. 21 Tore hat der 26-Jährige in 15 Partien erzielt, mit 28 Scorerpunkten liegt er in der Landsberg-internen Liste auf dem zweiten Platz. Rang drei nimmt Ex-„Eishackler“ Dejan Vogl mit 25 Punkten (9 Tore) ein. Und Verteidiger Dennis Neal liegt mit immerhin 19 Punkten aus 13 Spielen auf dem siebten Platz.

Dass es bei den Landsbergern in den vergangenen Partien so gut lief, liegt für Coach Randy Neal (auch er war früher bei den Peißenbergern tätig) an der mittlerweile guten Defensivleistung. „Wir haben in den letzten drei, vier Wochen an einigen Dingen gearbeitet, die wir bis dahin nicht richtig gemacht haben. Seitdem kassieren wir weniger Gegentore. Jetzt kommen wir langsam in Schwung“, so Neal. Im Hinspiel zogen die „Eishackler“ mit 1:5 den Kürzeren – eine Revanche käme den Peißenbergern im Kampf um Platz acht gerade recht.

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