Zweikampf zwischen Martin Andrä und Simon Fend in der Bayernliga-Abstiegsrunde 2020.
+
Das Derby kann steigen: Die Klubs in der Bayernliga legen am 2. Oktober los. Das Foto zeigt einen Zweikampf zwischen Martin Andrä (l./Eishackler) und Simon Fend (Schongau) in der Bayernliga-Abstiegsrunde 2020.

Eishockey: Vereinsvertreter halten Plan fest

Erleichterung in der Bayernliga: Saisonstart wie geplant

  • vonRoland Halmel
    schließen

Die Diskussionen zwischen den Vereinsvertretern waren zum Teil nicht einfach, doch am Ende gab es eine Übereinkunft: Die Eishockey-Bayernliga beginnt - wie zuletzt geplant - Anfang Oktober.

Peißenberg – Die Eishockey- Bayernliga wird – wie geplant – am 2. Oktober in die neue Saison gehen. Im Gegensatz zur DEL und DEL 2 wird die höchste Spielklasse im Freistaat ihren Start nicht nach hinten schieben. Das entschieden die 15 Vereinsvertreter bei der ersten Präsenzsitzung in der Corona-Zeit in Pfaffenhofen.

„Vier Vereine wollten zuerst später beginnen, nach langer Diskussion haben wir uns dann aber auf den ursprünglichen Starttermin geeinigt“, berichtete Georg Kreutterer. Er nahm für die Peißenberger „Eishackler“ an dem Treffen teil, nachdem sowohl der Abteilungsleiter Norbert Ortner als auch sein Stellvertreter Tobias Ende verhindert waren. Erleichtert zeigte sich Martin Resch, Teammanager der EA Schongau: „Eine weitere Verschiebung hätte einen Rattenschwanz nachgezogen. Die Signale aus der Politik, jetzt 200 Zuschauer zuzulassen, war Basis für diese Entscheidung.“

Eishockey-Bayernliga: Hoffen auf mehr als 200 Zuschauer

Aus den Äußerungen der Vereinsvertreter geht hervor, dass die Beschränkung auf maximal 200 Fans kein dauerhafter Zustand bleiben kann. „Im Laufe der Saison muss eine individuelle Bewertung der jeweiligen Situation stattfinden, schließlich muss man die Stadien mit ihren unterschiedlichen Kapazitäten auch individuell betrachten“, erläuterte Resch. Und Kreutterer ergänzte: „Bei den 200 erlaubten Leuten im Stadion werden auch nicht die Spieler, Betreuer, Ordner oder Kioskverkäufer mitgezählt.“ Laut dem „Eishackler“-Vertreter war „der Tenor bei den Vereinen eindeutig der, dass wir mehr als diese 200 Zuschauer brauchen“. Denn nur mit mehr Besuchern kann verhindert werden, dass die Saison zu einem finanziellen Drahtseilakt wird. „Ich habe da auch berechtigte Hoffnung, mit den entsprechenden Hygienekonzepten mehr Zuschauer reinzulassen“, sagte Resch. „Wir hatten gute Diskussionen und es freut mich, dass es am Ende einen Konsens gab.“

Eishockey-Bayernliga: Einigung auf weiter zwei Ausländerstellen

Die Schongauer „Mammuts“ werden wie geplant das offizielle Saisoneröffnungsspiel am 3. Oktober in Waldkraiburg bestreiten, zu dem alle Vereine Delegationen entsenden. Wesentlich schneller als die Entscheidung über den Saisonstart war in der Sitzung das Thema „freiwillige Selbstbeschränkung auf zwei Ausländerstellen je Team“ abgehandelt. „Das war in einer Minute erledigt“, berichtete Resch von der raschen Einigung, diese Regelung beizubehalten. „Das ist gut, dass hier die Bayernliga solidarisch ist“, freute sich Resch. Alle Vereine unterschrieben die Vereinbarung sofort. „Wir wissen alle, dass es eine schwere Saison wird, da ist Solidarität wichtig“, berichtete Martin Resch nach der über vierstündigen Sitzung.

Auch interessant

Kommentare