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Er jubelt vorerst nicht mehr: Brandon Morley (rechts, hier in der Partie gegen Bad Kissingen) brach sich vergangene Woche im Heimspiel gegen Passau den Mittelfuß. Der Kanadier fällt damit für mehrere Wochen aus.

„Eishackler“ bezahlen für Sieg gegen Passau teuer

Die Personalsorgen beim TSV Peißenberg werden größer

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Rein sportlich gesehen läuft es für den TSV Peißenberg in der Eishockey-Bayernliga wie am Schnürchen. Nach zuletzt drei Siegen in Folge haben sich die „Eishackler“ im oberen Tabellendrittel etabliert. Was das Personal betrifft, werden die Sorgen beim TSV jedoch im größer.

Peißenberg – Teuer bezahlten die „Eishackler“ den jüngsten Heimsieg gegen die Passau Black Hawks. Die Verletzung, mit der sich Brandon Morley vorzeitig verabschiedete, erwies sich als schwerer als erwartet. Der Kanadier zog sich bei seinen beiden Rettungstaten im ersten Durchgang, als er sich zweimal in einen Schlagschuss des Gegners warf, ein Mittelfußbruch zu und fällt damit vermutlich für sechs Wochen aus. Beim Heimspiel am heutigen Freitag gegen den ESC Geretsried (19.30 Uhr) sowie am Sonntag bei der EA Schongau (17 Uhr) fehlt zudem weiterhin Leo Zink, dessen lädierte Schulter keinen Einsatz gegen den Tabellenzehnten zulässt. Nachdem auch Tobias Estermaier weiterhin verletzt ist, muss Coach Rainer Höfler damit auf drei Leistungsträger verzichten.

Eishockey: Duelle der „Eishackler“ gegen Geretsried waren stets eine enge Kiste

Der heutige Gegner Geretsried ist erst in der vergangenen Woche wieder an seine Heimstätte zurückgekehrt. Wegen des neu errichteten Dachs war die Eishalle lange Zeit gesperrt. Das Hinspiel gegen die River Rats, das die Eishackler mit 2:1 gewannen, wurde daher in Mittenwald ausgetragen. „Nicht zuletzt wegen des knappen ersten Vergleichs wird es kein leichtes Spiel“, mutmaßt Peißenbergs Teamsprecher Andreas Schugg. Auch vergangene Saison lieferten sich die „Eishackler“ enge Duelle mit den River Rats, die sie zweimal mit 5:4 für sich entschieden. Besonders zu achten haben die Peißenberger auf Florian Strobl, der mit 20 Punkten bester Scorer der Geretsrieder ist, sowie auf die beiden Kontingentspieler Ondrej Horvath und Ondrej Stava.

Eishockey: EA Schongau mit Offensivproblemen und Personalsorgen

Am Sonntag sind die „Eishackler“ dann im Derby bei der EA Schongau gefordert. Bei den Lechstädtern lief es in den vergangenen Wochen überhaupt nicht rund. In acht Partien gelang ihnen nur ein einziger Sieg, wodurch sie auf den letzten Platz zurückfielen. Die Problemzone bei den Schongauern ist die Offensive, die zu wenig aus ihren Chancen macht. Zudem hatte die EAS zuletzt Personal- und Verletzungssorgen. Matthias Müller und Mauro Seider, der nach Königsbrunn gewechselt ist, verabschiedeten sich vom Verein. Jakub Muzik, der mit 14 Punkten der Topscorer der Schongauer ist, und Jonas Lautenbacher mussten bei der 1:5-Heimniederlage am vergangenen Sonntag gegen Miesbach wegen Verletzung vorzeitig vom Eis.

Eishockey: Für Peißenberg ist Schongau eine Wundertüte

Der Gegner ist laut Schugg eine Wundertüte. Entweder werde Peißenberg seiner Favoritenrolle gerecht oder die Schongauer „schaffen es, uns zu ärgern“, so Schugg. Allein schon wegen des 5:2-Erfolgs im ersten Aufeinandertreffen dürften die Peißenberger die besseren Karten haben. Holen sie auch dieses Wochenende die maximale Ausbeute, wäre das ein weiterer Riesenschritt zu einem Platz unter den besten sechs.

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