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Technisch versierter Allrounder: Maximilian Malzatzki war einst Stürmer, jetzt ist er vorwiegend Verteidiger.
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Schätzt eine eher rustikale Spielweise: Dominik Ebentheuer ist häufiger Gast auf der Strafbank.

Eishockey: Bayernliga

„Eishackler“ mit den nächsten beiden Zusagen für die kommende Saison

  • vonRoland Halmel
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Die Mannschaft des TSV Peißenberg für kommende Saison nimmt weiter Konturen an. Nach Kapitän Martin Andrä verlängerten zwei weitere Routiniers.

Peißenberg – Fast schon hierarchisch gehen die „Eishackler“ des TSV Peißenberg ihre Kaderplanung für die kommende Saison an. Nachdem in der vergangenen Woche Kapitän Martin Andrä seine Zusage für eine weitere Spielzeit gegeben hat, folgten nun die beiden Assistenzkapitäne Dominik Ebentheuer und Maximilian Malzatzki, die ihr Engagement beim Bayernligisten ebenfalls verlängerten.

Eishockey: Dominik Ebentheuer geht in Peißenberg in seine elfte Saison

Ebentheuer ist bei den Peißenbergern die gelebte Beständigkeit. Der 28-jährige Verteidiger, der nie bei einem anderen Verein spielte, geht bei seinem Heimatverein in seine elfte Saison und ist mit 280 Partien der dienstälteste Spieler im Peißenberger Team. „Er gehört zu den härtesten Verteidigern in der Bayernliga“, so „Eishackler“-Sprecher Andreas Schugg über seinen Abwehrmann. Mit seiner rustikalen Art verschaffte er sich bei seinen Gegenspielern ordentlich Respekt. Den Unparteiischen ist seine robuste Spielweise allerdings nicht verborgen geblieben, wie seine 503 Strafminuten eindrucksvoll belegen.

Eishockey: Allrounder Maximilian Malzatzki wurde vom Stürmer zum Verteidiger umgeschult

Auch Maximilian Malzatzki gehört mit seinen 27 Jahren zu den Routiniers in der jungen Peißenberger Truppe. „Er ist ein sehr ruhiger Spieler“, sagt Schugg über Malzatzki, der vor sechs Jahren vom Oberligisten EC Peiting kam. Im Team der „Eishackler“ entwickelte er sich immer mehr zum Leistungsträger. „Mit seiner Ruhe und Übersicht hat er in den vergangenen Spielzeiten eine wichtige Rolle in der Mannschaft gespielt“, so Schuggs Urteil über den Allrounder, der vor zwei Jahren vom Stürmer zum Verteidiger umfunktioniert wurde. Trotz seiner nun erheblich defensiveren Rolle hat er das Toreschießen nicht verlernt. „Durch seine technisch starke Spielweise ist er sehr selten auf der Strafbank zu finden“, lobt Schugg den Verteidiger, der in seinen 176 Spielen für den TSV gerade mal 68 Strafminuten kassierte. „Wir freuen uns, dass beide weiterhin für die ,Eishackler’ auflaufen“, so Schugg.

Eishockey: Matthias Müller kehrt zur EA Schongau zurück

Indessen hat Matthias Müller, der in der vergangenen Woche von den Peißenbergern als Abgang verkündet wurde, einen neuen Verein gefunden. Der Stürmer kehrt zur EA Schongau zurück, bei dem er bereits eineinhalb Spielzeiten bis Dezember vergangenen Jahres spielte. „Der Kontakt zu Matthias ist nie abgerissen“, berichteten die Schongauer, bei denen der 28-jährige Angreifer wieder von Rainer Höfler trainiert wird. Höfler trainierte vergangene Saison die „Eishackler“, ehe er im Januar dort entlassen wurde.

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