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Kaum zu bezwingen: Korbinian Sertl kassierte in der vergangenen Saison im Schnitt nur 3,0 Tore pro Partie. Das ist der beste Wert aller Bayernliga-Torhüter.
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Korbinian Sertl wird auch kommende Saison für Peißenberg spielen.

Eishockey: Bayernliga

Besondere Auszeichnung für „Eishackler“-Torhüter Korbinian Sertl 

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Der TSV Peißenberg hat in der Bayernliga eine eher durchwachsene Saison hinter. Torhüter Korbinian Sertl hat dennoch Grund, sich zu freuen.

Peißenberg – Für den TSV Peißenberg reichte es in der abgelaufenen Saison in der Bayernliga nicht zu einer Top-Platzierung – auch wenn das wegen des vorzeitigen Saisonendes aufgrund der Coronakrise letztlich egal war. Ein Spieler aus dem Team der „Eishackler“ durfte sich jedoch über einen Titel freuen: Torhüter Korbinian Sertl wurde vom Auswahlgremium des Eishockey-Internetportals „bayernhockey.com“, zum „Spieler des Jahres“ gekürt. „Das freut mich natürlich sehr, das ist eine Bestätigung für die harte Arbeit während der ganzen Saison“, sagte der 27-jährige Torhüter, der erst vor der Saison vom damaligen Oberliga-Absteiger EHC Waldkraiburg an die Ammer gewechselt war.

Eishockey: Sertl hat sich im „Eishackler“-Team und bei den Fans große Anerkennung erworben

Mit seiner ruhigen, aber zupackenden Art erarbeitete er sich schnell große Anerkennung im Team und bei den Fans. In der Hauptrunde kam er auf 1447 Einsatzminuten. Das ist ein Wert, der von keinem anderen Goalie der Bayernliga übertroffen wurde. Zwei Shutouts sowie eine durchschnittliche Gegentorquote von 3,0 unterstreichen die starken Leistungen von Sertl, der seinem Team mehrfach Punkte rettete. „Als Verein sind wir natürlich auch sehr stolz über diese Auszeichnung“, freute sich „Eishackler“-Chef Norbert Ortner für seinen Torhüter, dessen Vertrag für die kommende Saison bereits verlängert wurde.

Eishockey: Für Sertl ist die Auszeichnung ein Ansporn

Sertl will sich nicht auf den frisch erworbenen Lorbeeren ausruhen. „Für mich ist diese Auszeichnung ein Ansporn. Sie erhöht nicht den Druck. Ich versuche, meine Leistung in der nächsten Spielzeit zu bestätigen“, sagt Sertl, der es nach dem abrupten Saisonende aber erst einmal ruhig angehen lässt. „Drei Wochen Pause brauche ich“, berichtet der Goalie, der trotz der Einschränkungen durch die Coronakrise vorausschaut. „Ich gehe halt zum Wandern, und im Sommer werde ich dann wieder richtig aktiv, um für die neue Saison fit zu sein“, erläutert der 27-jährige sein Programm.

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