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Da gab’s kein Halten mehr: Als Maximilian Brauer gegen Landsberg in der Verlängerung das entscheidende 3:2 für die „Eishackler“ erzielte, versank der Torschütze in einer Jubeltraube. Für den TSV war es der fünfte Sieg in Folge.

Eishockey: Bayernliga

„Eishackler“ treffen auf unberechenbaren Gegner - und das gleich zweimal an einem Wochenende

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Zwei Spiele, aber nur ein Gegner: Der TSV Peißenberg misst sich am kommenden Wochenende in der Bayernliga gleich zweimal mit dem TSV Erding. Während es für die „Eishackler“ in dieser Saison blendend läuft, sind die Erdinger bislang hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Peißenberg – Mit einer derartigen Serie hatten wohl selbst die kühnsten Optimisten im Lager der Peißenberger nicht gerechnet: Als Maximilian Brauer am vergangenen Sonntag im Heimspiel gegen den HC Landsberg in der dritten Minute der Verlängerung das 3:2 erzielte, war der fünfte Sieg in Folge für die „Eishackler“ perfekt. Versüßt wurde diese Serie mit dem Sprung auf den zweiten Platz. Kein Wunder also, dass TSV-Pressesprecher Andreas Schugg vermeldet, dass die Mannen von Trainer Rainer Höfler „auf der Euphoriewelle schwimmen“. Der Coach wird jedoch dafür sorgen, dass die Begeisterung in seinem Team nicht überschwappt, andernfalls droht der Höhenflug am kommenden Wochenende mit dem Doppelpack gegen den TSV Erding jäh zu enden. An diesem Freitag treten die Peißenberger zunächst in Erding an (20 Uhr), am Sonntag folgt in Peißenberg das Rückspiel (17.30 Uhr).

Eishockey: TSV Erding gibt bis dato Rätsel auf

Die „Gladiators“ sind in dieser Saison bislang ein Gegner, der Rätsel aufgibt. Siege und Niederlagen wechseln sich zumeist ab. Nach drei Siegen in Folgen setzte es für die Erdinger am vergangenen Wochenende zwei Niederlagen. Allerdings hatten sie da mit Miesbach (0:4) und Waldkraiburg (5:6) zwei Topteams der Bayernliga zum Gegner. Nach diesen beiden Nullnummern ist das Team von Trainer Thomas Vogl auf Platz sieben zurückgefallen, der Rückstand auf die zweitplatzierten Peißenberger beträgt schon zehn Punkte. Allerdings haben sie eine Partie weniger als die „Eishackler“ ausgetragen. Wie gut die Erdinger letztendlich drauf sind, „lässt sich schwer beurteilen“, so Peißenbergs Sprecher Schugg.

Eishockey: Mäßige Bilanz der „Eishackler“ gegen Erding

Nimmt man den derzeitigen Tabellenstand als Maßstab, gehen sicherlich die Peißenberger als Favorit in die beiden Duelle des kommenden Wochenendes. Gegen die „Eishackler“ spricht jedoch die Bilanz aus der vergangenen Saison: Von den vier Partien gegen die „Gladiators“ konnten sie kein einziges gewinnen. Damit sind die Erdfinger schon so etwas wie ein Angstgegner für das Höfler-Team. Meist lieferten sich die beiden Kontrahenten spannende Duelle, die mitunter auch recht zäh waren. „Das waren nicht gerade die Spiele, die dich vom Hocker hauen“, so Schugg.

Eishockey: Lukas Novacek vom TSV Peißenberg ist sehr torhungrig

Bester Scorer auf Seiten des TSV Erding ist Florian Zimmermann mit 14 Punkten (7 Tore/7 Vorlagen). Erheblich mehr Punkte auf seinem Konto hat bereits Lukas Novacek: Der tschechische Stürmer in Reihen der „Eishackler“ hat bereits 20 Zähler (13 Tore/7 Vorlagen) auf seinem Konto. Damit belegt er in der Scorerwertung hinter hinter den beiden Waldkraiburgern Josef Straka (22 Punkte) und Lukas Wagner (21) den dritten Platz. Vor allem in den jüngsten drei Partien war Novacek kaum zu bremsen. Insgesamt neun Treffer gingen auf das Konto des 26-Jährigen.

Eishockey: Peißenberg muss weiter auf Tobias Estermaier verzichten

Nicht dabei sein wird Tobias Estermaier. Nach seiner Schulterverletzung muss der TSV-Angreifer nach Auskunft der „Eishackler“ noch drei Wochen pausieren. Entwarnung gibt es dagegen bei Torhüter Andreas Scholz. Er hat sich nicht wie befürchtet das Kreuzband gerissen. Bereits am vergangenen Mittwoch war Scholz wieder auf dem Eis.

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